Defibrillator in den Museen

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Uwe Schellenberg, Dunja Hamel und Museumsleiter Dr. Eckard Trox.

LÜDENSCHEID - „Bedienen kann das jeder“, ist sich Dunja Hamel (Museen der Stadt) sicher. Seit ein paar Tagen hängt in den Museen an der Sauerfelder Straße ein Defibrillator, der im Notfall Leben retten kann.

Das Gerät befindet sich an der Seite des Informations-Tresen. Und niemand brauche Sorge zu haben, den Defibrillator nicht bedienen zu können, so Museumsleiter Dr. Eckard Trox. Mitarbeiter des diakonischen Werkes haben dem Museumsteam eine Einweisung in die Handhabung des Defibrillators gegeben: „Puls- und Atmungskontrolle müssen an erster Stelle stehen, wenn man sich um jemanden kümmern muss. Das Gerät führt dann den Helfenden einfach und schnell durchs Menü“, sagt Hamel. Darüber hinaus misst das Gerät selbsttätig, ob ein Stromstoß überhaupt notwendig ist. Vor allem aber bremse das gut strukturierte Menü des Gerätes die Hektik des Handelnden von vorneherein aus: „Selbst wenn man als Helfender vor einem Stromstoß noch Körperkontakt zu dem Verletzten hat, weist das Gerät einen darauf hin, Abstand zu halten, um sich nicht selbst zu verletzen“, so Hamel.

Finanziell möglich gemacht haben überwiegend Lüdenscheider Unternehmen diese Anschaffung. Beteiligt waren Fliesen Schmale, Beates Kerzen, Beier TV-Hifi-Video, der DRK-Stadtverband, Marrying, Hafermas EDV, Restaurant Il-mio, die Märkische Verkehrsgesellschaft, der Studienkreis Nachhilfe, Malereinkauf, Sanitär-Heizung Enneper & Schmermbeck, Aktiv Gebäudeleistungen Kamen, Altmann Autolackiererei, Tante Wilma Kunstgewerbe, der ambulanter Pflegedienst „In guten Händen“ aus Halver, die Tierärztin Jennifer Rohloff, My Lebenskraft, interkulturelle Familienarbeit und der Auto Service Helbig.

- rudi

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