Sonntag in Lüdenscheid: Podiumsdiskussion

Kommunale Spitzenpolitiker diskutieren miteinander

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Özgür Türkmen (l.) würde sich mit Hasan Aybogan und Ali Edes (r.) vom Erwachsenenvorstand der Aleviten über eine rege Beteiligung aus der Bevölkerung freuen.

Lüdenscheid - Der Bund der Deutschen Alevitischen Jugend (BDAJ) lädt, unterstützt von Alevitischer Gemeinde und Kulturverein, für morgen zu einer Podiumsdiskussion mit örtlichen Vertretern der politischen Parteien ins Alevitische Kulturzentrum (Am Grünewald 2b) ein. Vorausgehen wird ein gemeinsames Frühstück mit allen teilnehmenden Gästen.

Um 11 Uhr beginnt die Podiumsdiskussion. Als Gesprächspartner haben bis jetzt zugesagt: Bürgermeister Dieter Dzewas (SPD), Björn Weiß (CDU), Yasin Kut (Die Linke), Sevim Dagdelen (Bundestagsabgeordnete, Die Linke) Otto Bodenheimer und/oder Hermann Morisse von den Grünen. Jens Holzrichter von der FDP sei angefragt, hieß es von den Veranstaltern. Holzrichter betonte allerdings am Freitag gegenüber den LN, ihm liege keine Einladung vor.

„Wir möchten aus ersten Hand informiert werden zu Fragen der Kommunalwahl“, berichtet der Vorsitzende des Jugendvorstands der Aleviten, Özgür Türkmen. Es geht ihm darum, die politische Bildung Jugendlicher zu fördern und junge Menschen für ein politisches Engagement zu gewinnen. „Wir möchten Jugendliche dafür sensibilisieren, dass jeder einen Beitrag leisten kann, in unserer Gesellschaft etwas zum Positiven zu verändern“, sagt Türkmen. Dabei geht es ihm nicht um die Werbung für eine spezielle Partei, sondern darum, dass sich die Anwesenden durch die Veranstaltung einen Überblick über die Vielfalt in der politischen Landschaft verschaffen können.

Es sind ausdrücklich nicht nur junge Menschen eingeladen

Es sind ausdrücklich nicht nur junge Menschen eingeladen, wie er betont. Willkommen sind Menschen aller Altersstufen und Nationalität. Im Rahmen der Diskussion sollen die politischen Vertreter Raum bekommen, kurz darzustellen, wofür sie stehen, gezielt befragt werden zur Kinder- und Jugendarbeit sowie zur Migranten-Selbstorganisation. Sind Förderprogramme geplant? Was haben Sie jungen Menschen zu bieten und aus welchem Grund sollten sie ausgerechnet die jeweilige Partei wählen? Mit welcher Unterstützung können Bürger rechnen, wenn sie die Parteien wählen? Die Veranstalter würden sich über große Beteiligung aus der Bevölkerung freuen. Die Teilnahme – einschließlich des Büffets – ist kostenlos. - maya

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