Spenden für herzkranke Amin-Erdene aus der Mongolei

Das achtjährige mongolische Mädchen Amin-Erdene muss erneut operiert werden.

Lüdenscheid - Das achtjährige mongolische Mädchen Amin-Erdene leidet an einem angeborenen Herzfehler, der in ihrer Heimat nicht operiert werden kann. Die Kleine hat in der Vergangenheit bereits viel Hilfe aus Lüdenscheid erfahren. Jetzt benötigt sie erneut die Unterstützung der Bergstädter.

Im Jahr 2007 war dank einer großen, von vielen Lüdenscheidern mitgetragenen Rettungsaktion das damals acht Monate alte Baby nach Deutschland gekommen. Das Lüdenscheider Gründer-Ehepaar der Kinderhilfe Mongolei, Horst und Kalla Beste, hatte sich für die Rettung des Mädchens engagiert. Amin-Erdene hätte ohne eine Herzoperation keine Überlebenschancen gehabt. Sie wurde damals einer lange Operation unterzogen, bei der unter anderem ein Loch in der Herzscheidewand geschlossen wurde und verengte Ableitungen vom Herzen zur Lunge geweitet werden mussten. Danach hatte das Mädchen die Chance auf eine normale Entwicklung.

Nun wendet sich Horst Beste wiederum an die Lüdenscheider mit der Bitte um Unterstützung: „Das Mädchen muss jetzt nachoperiert werden, sie hat eine Verengung im rechten Ausflusstrakt des Herzens“, berichtet er. Der Herzchirurg Dr. Alexander Horke, der bereits 2007 die komplizierte Operation in Stuttgart durchführt hatte, erklärte sich bereit, auch diese zweite Operation an der Medizinischen Hochschule Hannover kostenlos durchzuführen.

Fördervereine und Einzelspender haben sich engagiert und inzwischen mehr als 31 000 Euro für die neuerliche Hilfsaktion zusammengelegt. „Jetzt fehlen noch knapp 5000 Euro für die Unterbringung im Krankenhaus, denn Amin-Erdene wird von ihrer Mutter begleitet“, berichtet Horst Beste. Freuen würde er sich deshalb über Spenden aus Lüdenscheid unter „Kinderhilfe Mongolei“, Iban DE39 4585 0005 0018 0108 35, Stichwort „Operation Amin-Erdene“.

Spendenquittungen können auf Wunsch ausgestellt werden.

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