„Speed-Dating“: Wiederholung möglich

Berater und ausgebildete Fachkräfte warteten in den inab-Räumen auf Arbeitgeber.

LÜDENSCHEID ▪ Die Arbeitgeber haben der Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft „inab“ an der Sedanstraße am Mittwochnachmittag nicht gerade die Türen eingerannt.

„Etwas mehr Zulauf hätten wir uns schon gewünscht“, sagte am Donnerstag Astrid Mlody vom Jobcenter der Agentur für Arbeit. Dennoch schließt sie eine Wiederholung der „‚Speed-Dating“-Aktion nicht aus. Drei konkrete Bewerbungstermine seien vereinbart worden. Die Gespräche, die vor Ort geführt wurden, seien positiv verlaufen, da sich Arbeitgeber einen ersten persönlichen Eindruck von den möglichen künftigen Beschäftigten in ihren Betrieben hätten machen können. Auf rund 20 Auszubildende, die ihre Lehre in den Berufssparten Lager, Büro, Verkauf, Hauswirtschaft, Metallverarbeitung und Friseurhandwerk absolviert haben und einen Arbeitsplatz suchen, seien fünf Arbeitgeber gekommen.

Grundsätzlich ist die Übernahmequote von Jugendlichen, die körperliche, geistige oder seelische Handicaps haben und in Kooperation mit heimischen Ausbildungsbetrieben über die „inab“ ihre Ausbildung machen, hoch. Laut Ausbildungsleiterin Petra Herzog liegt sie bei 75 Prozent. Reha-Berater Wilfried Faust betont: „Alle, die daran teilnehmen, zeigen einen sehr großen Einsatz. Arbeitnehmer, die sie übernehmen, gewinnen sehr motivierte und gute Mitarbeiter.“ ▪ my

Mehr Infos unter den Rufnummern 0 23 71 / 90 51 39 (Sigrid Reuter) oder 0 23 51 / 56 79 691 (Astrid Mlody)

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