Spedition SKD zieht nach Rosmart

Hüseyin (l.) und Hasan Tasyürek, Inhaber von SKD-Transporte, ziehen ins interkommunale Gewerbegebiet Rosmart.

Lüdenscheid - Die Märkische Gewerbepark Rosmart GmbH (MGR) meldet den dritten Grundstücksverkauf innerhalb weniger Wochen: Die Lüdenscheider Spedition SKD hat nach längeren Verhandlungen zwei insgesamt 6700 Quadratmeter große Grundstücke erworben, um die Firmenzentrale dorthin zu verlagern.

Das Unternehmen ist auf die zeitkritische Beförderung hochwertiger Erzeugnisse nicht nur der regionalen Industrie spezialisiert. Deshalb spielte die unmittelbare Nähe des Gewerbeparks zur A 45 bei der Entscheidungsfindung eine große Rolle.

Die Geschäftsführer und Eigentümer des Unternehmens, Hasan und Hüseyin Tasyürek, betrachten den Kauf der beiden Grundstücke als weiteren Meilenstein in der erfolgreichen Firmengeschichte. Sie setzen auf weitere Expansion und wollen in der Region verwurzelt bleiben. Die in wenigen Jahren auch durch den Zukauf der MKD Spedition- und Kurierdienst GmbH kontinuierlich auf mehr als 80 Mitarbeiter gewachsene Gesellschaft sieht in der zentralen Lage, die technischen Ausstattung, der günstigen Verkehrsanbindung an die A 45 und der Gestaltungsfreiheit bestmögliche Bedingungen für die Diversifizierung ihrer Leistungen. Das sei auch dringend notwendig, denn durch die Übernahme des Lüdenscheider Unternehmens reichten die vorhandenen Flächen von SKD an seinen aktuellen Standorten nicht mehr aus. Deshalb haben sie auch die Option auf eine weitere Fläche ausgehandelt. Mittelfristig will das Unternehmen in Rosmart auch Lagerflächen vorhalten. Außerdem ist an ein erweitertes Bildungsangebot im Logistikbereich und eine erst mal in Eigennutzung betriebene Werkstatt gedacht. Der Umzug in den Gewerbepark soll spätestens zum Jahresende erfolgen

Das Unternehmen selbst engagiert sich seit acht Jahren in der Nachwuchsausbildung – aktuell bereiten sich zehn Azubis bei SKD auf ihre berufliche Karriere vor, sieben Berufskraftfahrer, zwei Speditionskaufleute und eine Bürokauffrau. Künftig sollen auch Kfz-Mechatroniker dazu kommen.

MGR-Geschäftsführer Uwe Krischer ist sehr zufrieden. SKD ist nach seiner Aussage ein Beispiel dafür, dass Wirtschaftsförderung auch Flächenvorratspolitik ist. „Nach längeren Verhandlungen sind wir zu einem positiven Abschluss gekommen.“

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