Voß: „Der Sport geht nicht unter“

Jens Voss ist der Überzeugung, dass der Sport in Lüdenscheid nicht an Bedeutung verliert.

Lüdenscheid - Er bitte darum, künftig vom „Schul- und Sportausschuss“ zu sprechen, wenn es um die Nennung des Gremiums gehe, monierte CDU-Ratsherr Rüdiger König am Montag im Rat bei der Beantwortung einer Anfrage. „Ich möchte nicht, dass der Sport endgültig untergeht. Er geht schon weitgehend unter. Aber wir sprechen später darüber.“

Mit seiner Anmerkung hat er allerdings den neuen Ausschussvorsitzenden und Fraktionschef der SPD, Jens Voß gegen sich aufgebracht: „Woran macht Rüdiger König fest, dass Sport in Lüdenscheid an Bedeutung verliert?“, fragt Voß in Richtung König zurück.

Der ärgere sich möglicherweise, dass er an eigener Bedeutung verliere, aber ein Niedergang des Sports sei mit ihm an der Spitze der zusammengelegten Gremien nicht zu erwarten: „Ich stehe dafür, dass der Sport nicht untergeht“, so Voß.

Dafür sorge schon allein der Tagungsrhythmus des neu geschaffenen Ausschusses, der mindestens vier, eher sechs Mal im Jahr zusammentreten werde. Unter König, dem früheren Vorsitzenden, sei das im Jahr 2013 genau einmal im Dezember der Fall gewesen, 2011 tagte der Ausschuss gar nicht.. „Wenn König der Auffassung war, dass es nichts zu beraten gab, ist das sein Problem“, stellt Voß fest und kündigt an, die Sportthemen ebenso wichtig zu nehmen und zu behandeln wie die Projekte und Probleme im Schulbereich. Dafür habe er als Vorsitzender des TV Brüninghausen und als früherer Sprecher des Stadtsportverbandes sicher ausreichend Nähe zum Sportgeschehen in Lüdenscheid.

Als unfair empfinde er die Äußerung zudem, weil sie auch die Mitarbeiter des Fachdienstes Sport im Rathaus treffe. Dessen Leiter, Dierk Gelhausen, leiste eine bei den Vereinen anerkannt gute Arbeit in allen Bereichen. - flo

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