SPD-Frauen wählen und diskutieren

Bilden das AsF-Vorstandsteam: Heidi Skorupa, Karin Hertes, Susanne Meese, Sandra Knoblauch und Verena Kasperek (v.l.). Mit auf dem Bild: SPD-Mann Gordan Dudas. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Wahlen, eine Diskussion um Gleichberechtigung und ein Blick auf die Aktivitäten der Zukunft – dieser Themen-Akkord prägte jetzt die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im „Kleinen Prinzen“.

Im Zuge der Wahlen kam es dabei zur Bildung eines neuen Vorstandsteams – den Begriff „Vorstand“ wollten die AsF-Frauen bewusst nicht verwenden, da sie ihn als zu hierarchisch angehaucht verstehen. Das fünfköpfige Team der Sprecherinnen und Aktiven bilden künftig Karin Hertes, Verena Kasperek, Sandra Knoblauch, Susanne Meese und Heidi Skorupa. Ein anderer Schwerpunkt bei dem Treffen: der Auftritt des SPD-Landtagskandidaten Gordan Dudas. Er stellte seine Ansichten zur Gleichberechtigung von Mann und Frau vor – und bekannte sich dabei als „Feminist“.

Die Aussprache, die dem Vortrag folgte, sprengte indes rasch enge Grenzen, rückte die Rolle der Frau im historischen Wandel ins Blickfeld, drehte sich um die Verteilung von Führungspositionen in der Gesellschaft, thematisierte die Heranziehung von „kleinen Machos“ und streifte auch das viel diskutierte Kopftuch-Verbot.

Auch um die künftigen Aktions- und Arbeitsschwerpunkt der AsF ging es an diesem Abend noch. So wollen sich die SPD-Frauen auch dieses Jahr wieder verstärkt mit einem nach wie vor sensiblen Thema beschäftigen – mit dem Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren. Ein anderes Themen-Feld, das die AsF forciert beackern will: gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

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