Spatenstich für neues Dialysezentrum

Dr. Bernhard Schwilk, Prof. Dr. Jan Galle und Dr. Günter Peters (v.l.) beim 1. Spatenstich für den Neubau des Dialysezentrums.

Lüdenscheid - Der 1. Spatenstich war gar nicht so einfach, denn der Boden war hart. Aber ab Dienstag übernehmen ja die Bagger die Ausschachtungsarbeiten für den Neubau des ambulanten Dialysezentrums an der Paulmannshöher Straße direkt neben der Liegend-Anfahrt.

Kurz und schmerzlos nahmen Prof. Dr. Jan Galle, Direktor der Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren, sowie die beiden Geschäftsführer Dr. Bernhard Schwilk (medizinischer Bereich) und Dr. Günter Peters (kaufmännischer Bereich) den symbolischen Akt vor. Für den 1. August 2014 ist die Inbetriebnahme vorgesehen. 38 Dialyseplätze werden dann zur Verfügung stehen. Am jetzigen Standort an der Hohfuhrstraße können zurzeit 26 Patienten gleichzeitig dialysiert werden. Ein weiteres Zentrum, das ebenfalls unter dem Dach der Märkischen Gesundheitsholding GmbH & Co. KG firmiert, befindet sich im Marienhospital in Letma-the und bietet 16 Plätze.

Bauherr ist die Märkische Dialysezentrum GmbH. Prof. Dr. Jan Galle ist Ärztlicher Leiter beider Einrichtungen und wird von vier Ober- und vier Assistenzärzten unterstützt: „Der Vorteil des Neubaus ist die Nähe zum Klinkum. Es gibt zudem immer mehr infektiöse Erkrankungen.“ Da sei die unmittelbare Nachbarschaft zum Klinikum für die Patienten sehr wichtig. 3,55 Millionen Euro investiert das Klinikum nach Angaben von Dr. Günter Peters in den Neubau. Die gesamte Fläche liegt bei 1560 Quadratmetern. Darauf entsteht ein Flachbau in Hanglage. Im Erdgeschoss werden die ambulanten Dialyseplätze eingerichtet, im Kellergeschoss ist neben weiteren Flächen für die Ambulanz Platz für Technik und die Anlieferung. Moderne Ausstattung und Behandlungsmethoden werden den Bedürfnissen der Patienten gerecht.

Die Lage ist besser als jetzt an der Hohfuhrstraße: Bushaltestelle, Parkplätze und Taxistände sind direkt vor dem Gebäude. Wenn der Umzug erfolgt ist, wird der alte Komplex abgerissen und weicht dann dem neuen Wohngebiet in den „Hohfuhr-Terrassen“.

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