Millionen-Investition an der Werdohler Straße

Spatenstich am Filmpalast: Hier enstehen zwei neue Säle

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Freut sich über sein Erweiterungsprojekt: André Lubba (mit Schippe). Mit auf dem Bild: Architekt Thomas Wagner, seine Kollegin Kerstin Rinsdorf, Jan-Hendrik Schmidt von der Baufirma Schmidt, Kino-Mitarbeiter Günter Schmidt und Thomas R. Schmidt (von links).

Lüdenscheid - Der erste Spatenstich ist gesetzt: Am Mittwoch haben offiziell die Arbeiten zur Erweiterung des Filmpalastes an der Werdohler Straße begonnen. Auch für Autos sollen neue Plätze entstehen.

Dabei griffen Kino-Betreiber André Lubba, Bauunternehmer Thomas R. Schmidt und das Architekten-Duo Thomas Wagner und Kerstin Rinsdorf für einen kurzen Moment selbst zur Schippe. Tatsächlich sind Erdbewegungen auf der Baustelle aber schon einige Zeit im Gange. Fertig sein soll der Anbau laut Lubba voraussichtlich im Frühjahr 2019.

Mit der Vergrößerung soll sich das Programm-Angebot in dem Lichtspielhaus deutlich erhöhen. Derzeit verfügt Lubba über zwei Kinosäle mit rund 150 Plätzen. Mit der Erweiterung würde sich die Kapazität faktisch verdoppeln – auf dann vier Säle und 300 Plätze. Die Investitionssumme beträgt 2,5 Millionen Euro.

Mit den zusätzlichen Sälen will Lubba nach eigener Aussage speziell auch Programmkino-Freunde und Liebhaber von Filmkunst ansprechen. In einem der zwei neuen Vorführräumen sollen sogar ausschließlich solche Streifen laufen. „Und beide Säle“, verrät Lubba, „werden mit bequemen Sitzmöglichkeiten ausgestattet.“ Zur Erinnerung: Bereits in den Komfort der alten Säle hat Lubba in der Vergangenheit kräftig investiert.

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Steht man vor dem jetzigen Kino-Haupteingang, wächst der Anbau unmittelbar links am Filmpalast empor. Am Ende soll er die gleiche Höhe wie das Altgebäude aufweisen.

Neben dem Kino an der Werdohler Straße entstehen derzeit 30 neue Parkplätze.

Die Gegebenheiten auf der Baustelle in dem dicht bebauten Viertel sind dabei durchaus speziell, wie Architekt Wagner und Bauunternehmer Schmidt wissen. Die Anfahrtswege für die Baumaschinen sind eng, Verschmutzungen nicht immer zu vermeiden. Mit den Nachbarn habe man aber, so Lubba und Schmidt unisono, ein „wirklich gutes Verhältnis“. Neben dem Erweiterungsbau entstehen am Filmpalast auch noch etwa 30 Parkplätze.

Während der Bauarbeiten ist das Kino nicht über die Werdohler Straße, sondern über die Bergstraße erreichbar.

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