Werbung auf Kontoauszügen

Lüdenscheid - Von der Menge der Bewerber aus betrachtet hat die Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann bei der Sparkasse nichts an ihrer Attraktivität verloren. „Nach wie vor melden sich rund 150 Bewerber. Die Qualität hat allerdings nachgelassen. Um aus einem möglichst großen Potenzial an qualitativ guten Bewerbern schöpfen zu können, werben wir dennoch weiterhin offensiv für die Ausbildung bei uns“, sagt Marketingleiter Thomas Meermann.

Die Werbung fällt gerade Kunden des Geldinstituts auf, denn wenn sie sich ihre Kontoauszüge ausdrucken lassen, ist darunter auch der Aufruf an junge Menschen, sich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben: „Wir suchen junge Leute, die Spaß am direkten Kontakt mit unseren Kunden haben, die mit ihrem Know-How und Einfühlungsvermögen die passenden Lösungen für jeden finanziellen Wunsch finden. Wir bieten eine umfassende zweieinhalbjährige Ausbildung in einem interessanten und vielseitigen Beruf in unserer Region mit vielen Chancen in der größten kreditwirtschaftlichen Gruppe in Europa mit guten Aussichten auf eine Übernahme nach der erfolgreichen Ausbildung.“ Es folgt die Telefonnummer von Ausbildungsleiter David Macipe und die Bitte, diesen Text an Interessierte weiterzugeben. In den letzten sechs Jahren, so Meermann, seien alle Azubis, die wollten, übernommen worden.

David Macipe startet Montag ein Bewerberseminar, das über drei Wochen geht und rund 900 Schüler erreicht, die nach ihrem Schulabschluss 2014 einen Ausbildungsplatz suchen. Darin geht es nicht nur um die Ausbildung bei der Sparkasse, sondern grundsätzlich darum, wie Schüler eine Bewerbung formulieren, ohne gleich zu Beginn in vermeidbare Fetttöpfchen zu treten.

Tag für Tag werden ab Montag Schüler verschiedener Schulformen – ob Haupt-, Real-, Gesamtschule oder Gymnasium – im Seminarraum der Sparkasse darin unterrichtet, wie und in welcher Form ein Bewerbungsbrief formuliert wird, wie ein Einstellungstest aussieht und was bei einem Bewerbungsgespräch zu beachten ist. Mit im Boot sind auch Vertreter der Märkischen Kliniken, der Barmer GEK, der Kreisverwaltung und von Busch-Jaeger-Elektro.

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