Sparkasse: Parkhaus-Sanierung dauert

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Weiter verzögert haben sich die Bauarbeiten an der Sparkassen-Tiefgarage zwischen Jockuschstraße und Freiherr-vom Stein-Straße. Die Durchfahrt und der Autoschalter sollen jetzt ab dem 3. Februar wieder geöffnet sein, das Parkhaus erst im März.

LÜDENSCHEID - Schwieriger, langwieriger und damit vermutlich auch deutlich teuerer als gedacht ist die Sanierung des Sparkassen-Parkhauses zwischen Jockusch- und Freiherr-vom Stein-Straße geworden. Zu den Kosten wird allerdings nichts gesagt.

Am 1. September hat das Projekt „Tiefgarage“ begonnen; jetzt wird es wohl März werden, bis es beendet ist. Volker Schmidt, Abteilungsleiter Organisation bei der Sparkasse formuliert es so: „Es hat sich verzögert, läuft aber nicht aus dem Ruder.“

Die Durchfahrt und der gerne frequentierte Autoschalter sollten ursprünglich am 1. Dezember wieder offen sein, das Parkhaus sollte zum 1. Februar folgen. Jetzt wurde der Termin für Autoschalter und Durchfahrt auf den 3. Februar verschoben. Das Parkhaus „wird irgendwie März“, so Schmidt.

„Das Problem ist das Umbauen im Bestand“, sagt der Projektleiter. Manches entdecke man erst, wenn man mit den Maßnahmen begonnen habe. Andererseits werde möglicherweise auch während der Bauarbeiten etwas beschädigt, bei dem die Reparatur nicht lohne und das deshalb ersetzt werden müsse. Konkret habe man beispielsweise auf Anforderungen des Brandschutzes reagieren müssen – was letztlich unter anderem zur Ertüchtigung der Sprinkleranlage geführt habe.

Im Zuge des Umbaus stand und steht Volker Schmidt auch mit Monika Schwanz in Kontakt, der stellvertretenden Vorsitzenden der Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen. Doch die Bemühungen, einen Behindertenparkplatz im Parkhaus eingerichtet zu bekommen, sind gescheitert. Zur Begründung habe es geheißen, so Monika Schwanz, dass es nicht ausreiche, Parkplätze entsprechend zu markieren, sondern dann müsse auch das gesamte Parkhaus behindertengerecht sein. Jetzt konzentriere man sich auf zwei Möglichkeiten außerhalb: entweder in der Durchfahrt oder unter dem Foster-Schirm. Letzteres sei der Favorit. Bis Ende Februar soll das geklärt sein.

Bezüglich der während der Sitzung der Interessenvertretung geäußerten Kritik, die Leitlinien für Blinde rund um den Foster-Schirm würden immer wieder von Handwerker-Fahrzeugen zugestellt, versprach Volker Schmidt, sich zu kümmern. Zwar sei ein Ende der Tiefgaragen-Sanierung absehbar, aber er wolle auf das Problem hinweisen. - sum

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