Spannung und gute Laune im Circus Universal Renz

LÜDENSCHEID – Großen Spaß für Jung und Alt bot gestern die Premierenvorstellung des Circus Universal Renz auf dem Schützenplatz Loh. Patricia Renz und ihre rassigen Araber, Friesen und Palominos beeindruckten durch Schnelligkeit und synchrone Bewegungsabläufe.

Auch die Hochseilakrobaten der in Monte Carlo preisgekrönten vierköpfigen Truppe „Carlos Camadi“ sorgten mit ihren spektakulären Sprüngen und Pyramiden für Spannung im Zirkuszelt. Natürlich durften auch die sympathischen grauen Dickhäuter nicht im Programm fehlen. Daniel Renz junior hatte seine Elefanten gut im Griff.

Und auch hinter der Bühne waren die Rüsselträger begehrt. Während der Pause konnten die Gäste den Tieren einen Besuch abstatten. Die gutmütigen Elefanten und vorwitzigen Kamele ließen sich von den Kindern mit Apfelstücken und Heu fütterten und schleckten – als kleines Dankeschön – dem ein oder anderen Spender auch gern durch das Gesicht.

Höhepunkt des ersten Programmteils war sicherlich die Schnellrasur durch eine Elefantendame, die ein aus dem Publikum ausgewählter Lüdenscheider geduldig über sich ergehen ließ. Einmal von Zirkusdirektor Daniel Renz auf dem Barbierstuhl platziert hatte das „Opfer“ ohnehin keine Chance mehr, der kompletten Rasur seines Bartes zu entgehen. Zuerst gab es mächtig viel Seifenschaum ins Gesicht, dann kam das frisch gewetzte Messer. Die Dusche zum Abschluss beglückte auch an den ein oder anderen Besucher in der ersten Reihe.

Bei den Gästen konnte auch Clown Pom-Pom punkten, der es verstand, das Publikum mit seinen Späßen um den Finger zu wickeln. Dann trat noch einmal die Truppe „Carlos Camadi“ an. Die Kolumbianer sorgten mit ihren Kunststücken auf dem Todesrad, die zu den gefährlichsten Akrobatennummern gehören, für einen gelungenen Abschluss des Premierennachmittags.

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