Geänderte Bedingungen: Neue Pläne für Lüdenscheider Integrationszentrum

Symbolbild

Lüdenscheid - Das Lüdenscheider Integrations- und Begegnungszentrum (Libz) steht vor einer grundlegenden Umstrukturierung.

Die Einrichtung auf dem Gelände der ehemaligen Grundschule Schöneck an der Parkstraße soll sich nach den Worten von Matthias Reuver – in der Stadtverwaltung Fachbereichsleiter für Jugend, Bildung und Sport – zu einem „Gemischtwarenladen für alles Mögliche“ entwickeln. 

Das sagte Reuver in der jüngsten Sitzung des städtischen Sozialausschusses. Hintergrund der Überlegungen sind veränderte Rahmenbedingungen. 

Reuver: „2015 und 2016, als viele Flüchtlingen nach Lüdenscheid kamen, hatten wir eine andere Ausgangslage.“ Jetzt stelle sich die Frage, ob das Libz „nur für die Versorgung von Flüchtlingen geeignet sein soll oder eher für deren langfristige Integration“. 

Reuvers Fachdienstleiterin für Kinder- und Jugendförderung, Doreen Zborowski, stellte den Fraktionen „erste konzeptionelle Eckpunkte“ für die mögliche Neuausrichtung des Libz vor. 

Demnach soll die Organisation unter dem Dach der Fachstelle Integration auf vier Säulen ruhen: Angebote wie Kultur, Sport oder Kinder- und Jugendarbeit; Ehrenamt mit einem Beirat und der Förderung von Selbstorganisation von Migranten, Fort- und Ausbildung unter Federführung verschiedener Anbieter; „Impulse & Diskurs“ mit jugendpolitischen Dialogen oder interkulturellen Projekten. 

Reuver: „Das Libz wird eine Baustelle bleiben, dynamisch und offen.“

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