„Sounds of Christmas“ erklingen in der Scholl-Aula

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Vom Pop über berührende wie tief schürfende Balladen zu virtuosem Trompetenklang, von Blues und Jazz bis hin zum einfachen Weihnachtslied war beim Konzert „Sounds of Christmas“ in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums alles geboten.

Lüdenscheid - Abendkasse Fehlanzeige, zwei Konzerte „Sounds of Christmas“ in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasium waren ausverkauft und das Publikum des ersten Abends ließ sich von den Darbietungen begeistern.

Stimmungsvoll ging es mit „Uyincwele Baba“, vorgetragen von den Klassen 5 a und c, los mit einem Lied zum Lob der Herrn. Die gut gelaunte Schulleiterin Michaela Knaupe absolvierte die fällige Begrüßung wie auch später den Dank an alle Beteiligten und das Schlusswort.

Mehrstimmig verbanden die Schüler der 5 b das Warten auf Weihnachten mit Apfelduft und Zimtgeschmack. Das alte englische Weihnachtslied „God Rest You Merry, Gentlemen“ ließen die vereinigten Stimmen der sechsten Klassen folgen. Da die Hirten nun schon Bescheid wussten, hieß jetzt musikalisch: „Santa Claus is Coming“. Auf „MoTrip“ stand die 7 b und zauberte „So wie du bist“ in den Raum. Die Parallelklasse 7 c legte ein gekonntes „Beautiful Christmas“ hin.

Erster Bruchtest für die Bühne: Eltern-Lehrer-Schüler-Chor, Teilnehmer der Musik-AG, fünfte Klassen und vier Instrumentalisten versammelten sich, um Wind zu machen: Es erklang „Wind of Change“, ein Titel, der die Scorpions im Osten von einer beliebten Band zu musikalischen Helden machte, stimmungsvoll umgesetzt vom großen Chor, instrumental stimmig begleitet. Mit einem Song von Green Day, „21 Guns“, warteten Fynn Graf, Jonas Hafermas, Paul Tiemann und Sängerin Laura Meyer auf. Kasthuri Uththama besang mit „Azhage, Azhage“ eine durch Liebe veränderte Welt. Dies kunstvoll, für ihr Alter mit erstaunlich klarer Linie in minimaler Tonabstufung einer Fünftonmelodie und erfreulichem Ausdruck. Stefan Cieslik am Piano und Joscha Glörfeld ließen das Publikum an einem für den Wettbewerb „Jugend musiziert“ vorbereiteten Stück, „Concert Etüde Opus 49“, Anteil haben. Riesenbeifall auch für diesen Beitrag.

Maya und Sophia Vogelsang hatte es „Riverside“, Erfolgstitel der dänischen Sängerin und Komponistin Agnes Obel, angetan. Dabei wussten sie den reizvollen Kontrast ihrer Stimmen gut einzusetzen. Das Geschwistertrio Sandra, Christian und Julia Fröhlich legte noch „Coming Home for Christmas“ auf und E-Geiger David Cavaco Fernandes loopte sich in die Gunst des Publikums mit „All of Me“.

Schon versammelten sich die vereinigten Chöre des Gymnasiums zur Schlussrunde, ließen „Christmas Song“, „Santa Baby“ und „Silent Night“ vernehmen. Traditionell gab es das gemeinsam gesungene „Gloria in excelsis Deo“ am Ende des Konzertes.

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