Trotz lausiger Kälte

"Sound of Centuries Open HAIRbst": Gelungene Premiere auf dem Sternplatz

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Party-Rap mit guter Laune und ´deutschen Texten: Das Duo „Hazefeld“ brachte Stimmung ins fröstelnde Publikum.

Lüdenscheid - Ein Format, das viele Zuhörer angenehm überrascht hat: Der „Sound of Centuries Open HAIRbst“ auf dem Sternplatz hat gezeigt, dass auch bei lausiger Kälte eine eintägige Musikveranstaltung mit qualitativ guter Musik zu stemmen ist.

Veranstalter Nicolas Leitgeb (Sound of Centuries) zeigte sich im Verlaufe des Tages mehrmals begeistert über das gute Niveau der Auftritte und am Ende zufrieden über den Verlauf der erstmals angebotenen Veranstaltung. 

Begonnen hatte der Tag mit einem Kurzprogramm für Kinder. „Annika und Susi“ von der „Tanzschule S“, die versuchten, auf dem Sternplatz Kinder zum Tanzen vor die Bühne zu locken. Es schien, als befänden sich die Kleinen bereits zum Rodeln im Hochsauerland. Es folgten dann doch noch so an die zehn Kinder der Lockung zur Bühne. Kindgerechtes Aufwärmprogramm mit viel Spaß. 

Die Formation „Dresden Young Jazz“ begeisterte mit einem trefflich aufspielenden Dominic Leitgeb an der Trompete und dem famosen Posaunisten Gregor Litke an der Front. Otis Sander am Bass und Drummer Moritz Srosch boten eine exzellente Basis, Pianist Vincent Meissner überraschte mit gefühlvoll rasantem Spiel. Besten Swing und dazu frischere junge Klänge mit gepflegtem Groove, das Ganze garniert mit ausgezeichneten Soli boten die aufstrebenden Musiker. 

Singer-Songwriter „Binyo“ anfangs lediglich unterstützt von Rudolf F. Nauhauser am Sax, später mit Nina Jansen (Backing Vocals) und Mirko Hildebrand (Drums), entließ im satten Bühnennebel unter anderem eine Ode an die Landluft, Humorvolles über die Liebe, aber auch nachdenklicher Klänge. Starker Auftritt. 

Publikumsmagnet waren die Band „iJazz“ mit Dominic und Nicolas Leitgeb in der ersten Reihe. Verbessertes Klangbild, klare musikalische Linie, guter Gesang, Standards und auch jüngere Musik an Bord, so macht dieses Ensemble immer wieder Spaß, bereichert musikalisch.

Fetzengaudi folgte mit „Hazefeld“, den Party-Rappern aus Halver. Die Kumpel „Binyo“ und „Bass-Tea“ mit DJ Tommy Thomsen über Party, Arbeit und Liebe, einer Hommage an das Landleben, sensationell gutem Sound, umtriebiger Performance und ansteckend guter Laune. Session gab’s am Ende.

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