Sonneborn-Kreisel bald bunt und beleuchtet

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Noch steht nur einsam eine Zierkirsche auf dem ausgebauten Kreisel am Piepersloh. Das soll sich im Laufe der Woche aber merklich ändern, sagt Jörg-Johannes Frey

LÜDENSCHEID ▪ CDU-Ratsherr Jürgen Sager fand in der Vergangenheit immer die drastischsten Beschreibungen für den Piepersloher Kreisel: Der präsentiere sich „wie ein Misthaufen“ und könne wohl für sich in Anspruch nehmen, „europaweit in seiner Hässlichkeit als Unikat zu gelten“.

Mit fassungslosem Kopfschütteln quittierten im Mai 2005 die Mitglieder des Bau- und Verkehrsausschusses die Mitteilung, dass gepflanzte Fuchsien-Bäumchen, die den trostlosen Kreisel verschönern sollten, auf Anweisung des Landesbetriebs Straßenbau NRW wieder entfernt worden waren, weil sie nicht in der Pflanzenliste des Bebauungsplanes aufgeführt waren. Kurzum: Der Kreisel gleich neben dem Möbelhaus Sonneborn hat eine unrühmliche Geschichte, die aber noch im Laufe der Woche endlich ein Ende haben dürfte.

„Das wird ganz schnuckelig und sympathisch"

Sonneborn-Chef Thomas Hollweg, der die Gestaltung der Fläche sponsert, erklärte am Dienstag auf LN-Anfrage, der Kreisel werde nach der Bepflanzung durch das Garten- und Landschaftsbauunternehmen Frey GmbH Besuchern der Stadt Lüdenscheid in bester Erinnerung bleiben: „Das wird ganz schnuckelig und sympathisch – mit bunten Blumen, kleinen Mäuerchen, Beleuchtung und einem Highlight oben drauf.“ Bei letzterem handele es sich nicht um Werbung für das Möbelhaus und auch nicht um Kunstwerke aus dem städtischen Fundus, betonte Hollweg, wollte mehr aber noch nicht verraten. Alles sei jedenfalls von der Landesbehörde genehmigt und in trockenen Tüchern.

„Noch im Laufe der Woche fertig"

Garten- und Landschaftsbauer Jörg-Johannes Frey sagte, die Bepflanzung erfolge mit Boden bedeckenden Kleingehölzen, Blütenstauden, Buchsbäumen, Gräsern, Hortensien, Tulpen, Narzissen und Hortensien, die in Segmentkreisen angelegt werden und sich wellenförmig über den Kreisel ziehen. Noch im Lauf der Woche rechne er mit der Fertigstellung der Fläche. Das wird besonders Jürgen Sager freuen.

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