Sommercamp in der Alten Schule gestartet

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Das Bauen der Masken mit Kathrin Frick (2. von rechts) macht kleinen und großen Leuten Spaß.

Oberrahmede - Wer braucht schon Farben, wenn es Erde, Gras, Blüten und Grillkohle gibt? Mit diesem Materialien wurden im Workshop „Landart“ bereits einige Kunstwerke gemalt. Aber das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, wie sich die Teilnehmer des Sommercamps in der Kulturwerkstatt Alte Schule seit Montag kreativ beschäftigen können.

Das Sommercamp läuft noch bis Freitag, 8. August. Dann werden die Ergebnisse aller Workshops ab 16 Uhr bei einer kleinen Feier präsentiert. Dazu wird es frische Waffeln und Kaffee geben. Aber bis es soweit ist, können noch viele Arbeiten entstehen. Bislang tummeln sich jeden Tag rund 30 Teilnehmer auf dem Gelände rund um die Alte Schule. Es können aber auch jederzeit weitere Interessierte dazu kommen, auch nur für ein oder zwei Tage, wenn mehr Zeit nicht ist. Eine Anmeldung ist nur jeweils einen Tag im voraus nötig, wenn man am Mittagessen teilnehmen möchte. Ansonsten gilt: Jeder kann spontan mitmachen und kreativ sein, Am Donnerstag und Freitag sowie in der kommenden Woche von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 15 Uhr.

Der Workshop „Landart“, der von Diplom Natur- und Erlebnispädagogin Diana Schmidt geleitet wird, profitiert in diesem Jahr von Baumfällarbeiten im angrenzen Wald. Zwar können die Teilnehmer aus Sicherheitsgründen nicht selbst nach Material suchen, aber sie bekommen viele Äste und Zweige zur Verfügung gestellt.

Den Workshop Maskenbau leitet Kunstpädagogin Kathrin Frick mit Unterstützung von Lea Vehse, die Theaterpädagogik studiert. Mit den Masken, die in dieser Woche entstehen, sollen ab Montag Szenen eingeübt werden.

Den Kunstworkshop, in dem die Teilnehmer ihrer Kreativität mit vielen Farben freien Lauf lassen können, leitet Brigitte Gentz gemeinsam mit Jacqueline Vogt. Dabei sind in den ersten Tagen schon viele bunte Bilder entstanden. Für den Musikworkshop zeichnet Ralf Franke verantwortlich.

Thomas Wewers als Leiter der integrativen Kulturwerkstatt ist selbst bereits mehr als gespannt, was noch alles bis zum 8. August entstehen wird. Unter anderem wurden auf einer Wiesenfläche Formen mit Folie abgedeckt – wenn es nach den Kreativen geht, wird das Gras darunter bis zur Präsentation gelb, so dass sich so manche Figur vom Grün des Rasens abhebt. Und auch darauf, was sich als Theaterstück entwickelt, dürfen alle gespannt sein. Die Anzahl der bisher entstandenen Masken lässt Großes erahnen. - Von Bettina Görlitzer

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