Umjubelter Empfang auf der Hauptbühne

80 Söhne und Töchter belgischer Soldaten treffen sich beim Stadtfest

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Jubel für die Roten: Die Söhne und Töchter der einst in Lüdenscheid stationierten Soldaten erlebten am Samstag einen lebhaften Empfang auf der Stadtfest-Hauptbühne. Viele Teilnehmer des Treffens waren im markanten Belgier-Shirt erschienen.

Lüdenscheid - Die Nostalgie spazierte mit: Am Samstag sind gut 80 Söhne und Töchter der einst in Lüdenscheid stationierten Soldaten bei einem Bergstadt-Besuch auf den Spuren der Vergangenheit gewandelt.

Den atmosphärischen Rahmen für das Treffen bot das 42. Stadtfest im Lüdenscheider Jubiläumsjahr. Langeweile kam bei dem Wiedersehen erwartungsgemäß nicht auf. 

Zum Hintergrund: Von 1946 bis 1994 waren in Lüdenscheid belgische Soldaten stationiert. Daran erinnerte bis zum Wochenende auch eine entsprechende Ausstellung im Bürgerforum.  

Die Truppen verfügten dabei über eigene Versorgungsstrukturen. Die Kinder der Uniformierten besuchten ab den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zunächst die belgische Grundschule in Lüdenscheid, um danach an ein Internat nahe Köln zu wechseln. Das war der normale Ausbildungsgang. 

Das ist das Programm des Lüdenscheider Stadtfestes

Genau diese Zeit rückte bei dem Treffen am Samstag noch einmal in den Blick. Die meisten der heute 40- bis 60-jährigen Soldaten-Nachkommen waren dazu aus ganz Belgien angereist, manche leben aber auch noch in Lüdenscheid. 

Mitinitiiert hatte das Treffen – die Werbung dafür lief über die sozialen Medien und Mundpropaganda – Soldaten-Sohn Pierre Vandevelde. 

Das 42. Lüdenscheider Stadtfest: Kultbühne, Onkel-Willi-Bühne

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Viele Teilnehmer waren im markanten roten Belgier-Shirt erschienen Zu den Aktionen der Zusammenkunft gehörten ein Besuch besagter Belgier-Ausstellung im Bürgerforum, ein umjubelter Empfang durch Bürgermeister Dieter Dzewas auf der Stadtfest-Hauptbühne und ein Bummel über das Festgelände. 

Das 42. Lüdenscheider Stadtfest: Bühnenprogramm am Abend

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Zu bereden gab es für die Belgier und ihre Freunde reichlich am Wochenende. Anekdoten und alte Geschichten machten die Runde – auch der Gedanke daran, wie es war, im militärgrünen Schulbus zum Unterricht gebracht zu werden.

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