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Neues Konzept: So soll Lüdenscheids Handel attraktiver werden 

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Von: Olaf Moos

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Einzelhandel Lüdenscheid
Leer und schädlich für den Einzelhandel. Aber der Einzelhandel soll nicht auf die „grüne Wiese“. © Henrik Wiemer

Kein neuer Einzelhandel auf der „grünen Wiese“: Seit 2005 berät das Dortmunder Büro Junker & Kruse die Stadt in Fragen des Lüdenscheider Einzelhandelsstruktur. Nach einer ersten Fortschreibung des ursprünglichen Konzepts im Jahre 2013 steht jetzt eine komplette Neufassung der Expertise bevor. Das teilte Stadtplaner Rolf Mielke in der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses mit.

Lüdenscheid – Einerseits hatte sich die Vorlage eines neuen Gutachtens laut Mielke wegen der Pandemie verzögert. Andererseits sind bis zu einer Veröffentlichung der Handlungsempfehlungen aus Dortmund noch mehrere Arbeitsschritte zu erledigen.

Ein Entwurf für ein neues Einzelhandelskonzept für die Kreisstadt liegt demnach seit dem 23. Juli im Rathaus vor. In Fachgesprächen Ende dieses Monats soll die Detailabstimmung erfolgen. Danach wird ein Workshop die Ergebnisse der Gespräche in das Gutachten einarbeiten, es der Politik vorstellen, eine öffentliche Beteiligung initiieren, einen politischen Beschluss über das Endergebnis fassen lassen und schließlich, Ende nächsten Jahres, veröffentlichen.

Wenn das hier so weiter geht, dann haben wir bald keinen Einzelhandel mehr.

Björn Weiß

Angesichts der aktuell kritischen Lage des örtlichen Einzelhandels bezeichnete Mielke das Gutachten als geeignetes „städtebauliches Instrument, um Sortimente zu steuern“. Der Vorsitzende des Stadtplanungsausschusses, Björn Weiß (CDU), mahnte zu größerem Tempo. „Wenn das hier so weiter geht, dann haben wir bald keinen Einzelhandel mehr.“

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