Erhöhte Bereitschaft

So bereitet sich die Polizei im MK auf Silvester vor

Ausgebrannt Böller liegen vor einem Polizeiauto. Die Polizei hat ihre Präsenz in der Silvesternacht deutlich erhöht, es wurden außerdem Sicherheits- und Böllerverbotszonen eingerichtet.
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Symbolbild

In der Silvesternacht müssen die Lüdenscheider sich auf eine verstärkte Polizeipräsenz einstellen. Die Behörde wird, wie deren Pressesprecher Christoph Hüls mitteilt, die Einsatzstärken auf jeder der zehn Wachen im Kreisgebiet erhöhen.

Lüdenscheid - „Anlasslose Kontrollen in Privaträumen werden nicht durchgeführt. Gleichwohl wird gemeldeten Verstößen sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum konsequent nachgegangen.“

Landesweit sollen nach Angaben aus dem NRW-Innenministerium zum Jahreswechsel 4800 Polizisten im Dienst sein. Über die Zahl der in Lüdenscheid eingesetzten Kräfte macht der Pressesprecher keine Angaben.

Während zum Beispiel in Iserlohn traditionelle Treffpunkte wie der Bereich Seilersee oder der Danzturm für die Silvesternacht zu Verbotszonen erklärt werden, hat die Lüdenscheider Stadtverwaltung keine Plätze oder Versammlungsorte als Tabu deklariert. Das bestätigt Stadtpressesprecherin Marit Schulte. „Wir rechnen nicht mit großen Ansammlungen.“ Die Annahme stützt sich laut Schulte auch auf die Tatsache, dass alle gastronomischen Betriebe geschlossen sind.

Trotzdem sollten Bürger nicht leichtfertig gegen Verbote verstoßen. Laut Landesverordnung dürfen im öffentlichen Raum höchstens fünf Personen aus maximal zwei Haushalten zusammenkommen. Auch im privaten Bereich sollten soziale Kontakte auf das Nötigste beschränkt werden.

Zum Jahreswechsel sind nach Hüls’ Worten „überall mehr Streifenwagen“ unterwegs. Zusätzlich gebe es Bereitschaften, auch die Kriminalwache wird zeitweise verstärkt. Das gilt auch für den Hintergrunddienst, etwa, um Personalien sicherzustellen und abzugleichen. Wie der Polizeipressesprecher sagt, sind „ausreichend Reserven vorhanden“, um bei größerem Bedarf auch Einsatzkräfte aus umliegenden Städten zusammenzuziehen.

Die Streifen werden teilweise mit Vertretern des Ordnungsamtes unterwegs sein.

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