SinnLeffers: Nach Umzug kleiner, aber feiner

SinnLeffers bereitet sich auf den Umzug ins aufwendig umgebaute, frühere Kaufhalle-Gebäude vor.

LÜDENSCHEID ▪ Die Verträge sind nach einem Jahr Verhandlungszeit unterschrieben. „Wir freuen uns sehr“, sagte gestern Abram Nette, zuständiger Geschäftsführer von SinnLeffers/Hagen: „Spätestens Ende August wollen wir eröffnen.“ Somit wird das Modehaus ein paar Meter weiter ziehen und die Adresse Wilhelmstraße gegen Sternplatz tauschen.

Zum ersten April möchte man die neuen Räume übernehmen, damit Ladenbauer und Handwerker dem neuen SinnLeffers den gewünschten, hochmodernen Eindruck verleihen: „Jetzt“, so sagt Abram Nette, „liegt ein bisschen Staub auf der Filiale.“

Zum Saisonende soll es im „alten“ SinnLeffers einen Räumungsverkauf geben; die neue Saison beginnt „fließend“ nebenan. Die Fläche verkleinert sich deutlich – von rund 7000 Quadratmeter auf nur noch etwa 4000 Quadratmeter im Erd- und Obergeschoss. Beim Personal, rund 60 bis 70 Mitarbeiter, „müssen wir noch gucken“, sagt Nette. Dem Geschäftsleiter habe man ein Angebot gemacht.

Das Unternehmen betreibt zwischen Hamburg und München, Dresden und Trier noch 24 Filialen. Das Lüdenscheider Haus galt, auch innerhalb der Gruppe, immer als sehr erfolgreich. Nette ist zuversichtlich, das ausbauen zu können: „40- bis 50 000 Fashion-Card-Kunden sind eine gute Basis.“ Viel Energie und Know-how werde in die neuen Räume gesteckt, auch, so betont der Geschäftsführer, „um vorbereitet zu sein“. Letztlich ist der Umzug eine Folge der Rückkehrpläne von Peek  & Cloppenburg. Zu dem Zweck hatte der Mitbewerber das SinnLeffers-Gebäude gekauft. „Die sind natürlich davon ausgegangen, dass wir verschwinden werden“, so Nette. Bis jetzt habe man Mitbewerber überstanden, auch schon einmal P & C.

In das neue Objekt, das mit sieben Geschäften komplett vermietet ist, zieht in die erste Ebene auch das „Café Zuccaba – Das süße Erlebnis“ unter einem Lüdenscheider Betreiber. Es wird durch eine Tür mit SinnLeffers verbunden sein. Dort könne man dann, so Nette, den erfolgreichen Einkauf feiern. Grund zum Feiern sieht auch Immobilienmakler Roland Rothmann, der die Vermarktung für Investor Bert Allen übernommen hat: „Ich bin froh, dass sich das Haus zum Standort bekennt. Das tut der Stadt auf jeden Fall gut.“

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