Verkehrsunfall zwischen Bus und PKW-Wohnwagen-Gespann

Rettungskräfte üben in Brügge

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Übi

Brügge - Bei großen Unglücksfällen müssen Feuerwehr und Rettungsdienst schnell und koordiniert zusammen arbeiten, auch über Stadtgrenzen hinaus. Eine solche Situation übten am Freitag der Löschzug Brügge und die Löschgruppe Schalksmühle gemeinsam mit den DRK-Ortsverbänden Schalksmühle und Lüdenscheid auf dem alten Bahnhofsgelände in Brügge.

Simuliert wurde ein Verkehrsunfall zwischen einem Bus und einem Pkw-Wohnwagen-Gespann, die von Manß-Reisen und der Autoverwertung Lüdenscheid zur Verfügung gestellt worden waren.

Das Gespann war in Brand geraten. Insgesamt mussten neun Verletzte behandelt und gerettet werden. Eine Person war unter dem Bus eingeklemmt.

Der Löschzug Brügge übernahm die Brandbekämpfung. Angriffstrupps gingen unter Atemschutz zur Brandstelle vor. Dies musste mit besonderer Vorsicht geschehen, da in Wohnwagen immer auch mit Gasflaschen gerechnet werden muss.

Parallel rettete die Löschgruppe Schalksmühle die eingeklemmte Person unter dem Bus. Stabilisiert und gesichert mit Kanthölzern und einem Hydraulikheber, konnte der Bus mittels Hebekissen angehoben werden, sodass die verletzte Person befreit werden konnte. 

Das Deutsche Rote Kreuz kümmerte sich um die Patientenbehandlung. Unter anderem mussten sechs realistisch geschminkte Notfall-Darsteller des CVJM Lüdenscheid fachgerecht versorgt werden.

Die Übung wurde durch die Hilfsorganisationen nach Angaben der Feuerwehr Schalksmühle effektiv und strukturiert bewältigt. Lediglich bei der Funk-Kommunikation zwischen den Einheiten seien Schwachpunkte aufgefallen, die nun besprochen und beseitigt werden müssen.

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