„Siku/Wiking-Modellwelt“ jetzt offiziell eröffnet

Für große und kleine Jungs: Im Erdgeschoss warten Wikung-Modelle, in der Etage darüber wartet die Siku-Spielewelt.

LÜDENSCHEID ▪ „Schön, dass Sie so zahlreich gekommen sind!“ Britta Sieper konnte am Dienstag viele Ehrengäste und Pressevertreter aus dem ganzen Land zur offiziellen Eröffnung der „Siku/Wiking-Modellwelt“ begrüßen.

Das einzigartige Spielmuseum, Lüdenscheids jüngste Attraktion, hatte indes vorwiegend Herren der Schöpfung angelockt – das Kind im Manne ließ grüßen. Entsprechend groß war der Andrang, als Bürgermeister Dzewas und Siku-Seniorchef Volker Sieper das rote Band durchgeschnitten hatten.

Die Gäste fluteten förmlich das von Monika Meister geleitete Museum, das ab Mittwochnachmittag, 14 Uhr, erstmals fürs große Publikum geöffnet ist. Nach Anschreiben an Kindergärten und Schulen liegen Siku schon viele Nachfragen vor, wie Britta Sieper als Sprecherin der Geschäftsführung berichtete. Offen steht die Modellwelt jetzt täglich von mittwochs bis freitags, 14 bis 18 Uhr, und samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

Am Morgen waren 50 Journalisten, vom Fernsehteam bis zum Fachmagazin, der Einladung zur Pressekonferenz gefolgt. Darin erläuterten Britta und Volker Sieper die Konzeption ihres Spielzeug-Museums, das auf 230 Metern Vitrinenlänge 3500 historische wie aktuelle Modelle zeigt – und das vom Fernlenk-Parcours bis zum Lackieren weißer Autos viel Spielspaß für Familien bietet.

Fotostrecke zur Eröffnung:

Eröffnung der SIKU // WIKING Modellwelt

Autor Ulrich Biene präsentierte zudem das erste Buch über den weltgrößten Automobilhersteller: „Die Siku-Story“. Der farbenprächtige Band mit Modellwelten von dazumal bis heute lässt Autoträume aus Kindertagen so lebendig werden, wie es der Untertitel verspricht: „Guck, den Wagen hatte ich mal“, raunte es durch die Pressebänke. Erinnert wird im Buch auch an den nachgebauten Sternplatz-Kiosk oder die Zusammenarbeit der Siepers mit Ernst Kutschinski. Dessen „Studio 70“ begleitete über Jahrzehnte den Siku-Markenauftritt – Ehrensache, dass Kutschinski zur Museumseröffnung anwesend war.

Drinnen drehte sich naturgemäß alles ums Auto, Vertreter von Herstellern wie VW und Audi waren ebenso gekommen wie Helmut und Angelika Kostal. Die Stadt repräsentierten neben Dzewas die Fachbereichsleiter Wolff-Dieter Theissen, Dr. Wolfgang Schröder und sein Nachfolger Hermann Scharwächter, den Arbeitgeberverband vertrat Karl-Friedrich Waffel, die SIHK Claus Hegewaldt. Feuerwehrchef Martin Walter und Famo-Organisator Willi Denecke erfuhren, dass Siku mit der Polizei in der Modellwelt auch Verkehrsunterrichte für Kinder plant.

Vor allem aber dürften jetzt die Führungen interessant sein, „die für Kindergärten natürlich anders konzipiert sind als für Sammler“, wie Monika Meister erläuterte. Gespannt sein dürfen sie alle.

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