4. Siku-Tag lockt Händler aus ganz NRW an

LÜDENSCHEID ▪ „Der Siku-Tag ist eine kleine Erfolgsgeschichte“, strahlte Uwe Hindrichs. Der 1. Vorsitzende des Lüdenscheider Kinderschutzbundes hat die vierte Auflage des Flohmarktes maßgeblich mitorganisiert.

Mit im Boot ist auch die örtliche Verkehrswacht. Aus ganz Nordrhein-Westfalen waren 40 Händler angereist, um ihre Sammlerstücke im Foyer des Rathauses auszustellen. Auch die Tombola hatte die passenden Preise im Programm. Als Hauptgewinn lockte ein ferngesteuerter LKW. Gegen Mittag waren die 2000 Lose schon fast alle weg. Den Jackpot hatte zu diesem Zeitpunkt allerdings noch niemand geknackt. „Die Besucher reisen sogar aus Holland und Belgien an. Und die Händler kommen nicht nur aus Lüdenscheid, sondern auch aus Münster, Köln oder Gummersbach“, so Hindrichs. So manch ein Sammler möchte seinen Namen, aus Angst vor Dieben, allerdings nicht in der Zeitung geschrieben wissen. „Die Siku-Szene ist halt eine verschworene Gemeinschaft“, sagt Uwe Hindrichs. Besonders nachgefragt ist die Reihe Siku-Plastik. Grund: Sie ist im Handel nicht mehr erhältlich.

Weil es eben so viele Serien auf dem Markt gibt, glaubt Klaus Goße, dass sich jeder Sammler für eine Modellreihe entscheiden müsse. Der Lüdenscheider interessiert sich aus diesem Grund nur für „Enten“ und „Mini-Cooper“. Uwe Grimsehl und sein Sohn Finn sind extra aus Solingen angereist, um sich einen lang gehegten Traum zu erfüllen. Beide suchten erfolgreich nach einem knallroten Feuerwehrbus.

Auf dem Rathaus-Vorplatz flitzten derweil große und kleine Rennfahrer über einen Kettcar-Parcours. „Das ganze dient der spielerischen Verkehrserziehung“, so Martin Kornau, 1. Vorsitzender der Verkehrswacht. Der grüne Fuhrpark ist erst unlängst runderneuert worden und über den ganzen Tag hinweg heiß begehrt. Neben der Verkehrswacht war der Lüdenscheider Kinderschutzbund mit dem Spielmobil, einer Hüpfburg und einem kleinen Zirkuszelt auf dem Rathaus-Vorplatz vertreten.

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