Sieben Häuser rund um das Deelenkrug-Gebäude

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Der Deelenkrug steht zwar nicht unter Denkmalschutz, doch Ernst-Wilhelm Gloerfeld will den Charakter des alten Bauernhauses erhalten. Links und rechts davon werden sieben Einfamilienhäuser entstehen.

Lüdenscheid - Ernst-Wilhelm Gloerfeld verbindet im alten Kern von Stüttinghausen rund um das Deelenkrug-Gebäude Tradition und Moderne. Seit 1762 ist der damalige Bauernhof im Besitz der Familie Gloerfeld. „Den Charakter möchte ich bewahren“, sagt er und stellt gleichzeitig mit Immobilienmakler Peter Kersting die Neubaupläne drumherum vor.

Sieben Einfamilienhäuser sollen auf einer Fläche von knapp 9000 Quadratmetern entstehen. Im Frühjahr kann’s voraussichtlich losgehen am Stülberg. Das Erschließungsverfahren mit der Stadt sei abgeschlossen.

Drei Häuser werden zu der Straße Am Nocken hin gebaut, vier weitere auf der anderen Seite des Gebäudes Richtung Forstweg. Die Grundstücksgröße liegt zwischen 930 und 1370 Quadratmetern, der Preis pro Quadratmeter bei 220 Euro.

Eine Stichstraße wird angelegt

Versorgungsleitungen sind bereits vorhanden. Eine Stichstraße, die in eine Sackgasse mündet, wird angelegt, um eine Anbindung an die Forstfläche seitlich hinter dem Neubaugebiet zu schaffen. „Sie wird aber mit einer Schranke versehen sein, so dass dort im Bedarfsfall nur Forstfahrzeuge durchkommen“, sagt Gloerfeld.

Immobilienmakler Peter Kersting (li.) und Ernst-Wilhelm Gloerfeld stellten das Bauvorhaben rund um den Deelenkrug vor.

Die Einzelhäuser mit großzügigen Gartengrundstücken passen sich der vorhandenen Bebauung in der Umgebung an, fügt Peter Kersting hinzu. Die beiden jetzt noch von Schnee bedeckte Erhebungen, unter denen sich Erdaushub verbirgt, werden zur notwendigen Anhebung des Straßenniveaus genutzt.

Bis 1960 ein Bauernhof

Zum Deelenkrug – bis 1960 als Bauernhof bewirtschaftet, danach Hotel und Restaurant und dann Seniorenwohnheim – hat Ernst-Wilhelm Gloerfeld aufgrund der Familienbande über zig Generationen natürlich einen besonderen Bezug.

Unter Denkmalschutz steht das Haus nicht. Nebenhäuser und Anbauten sind bereits abgerissen. Drinnen gibt es eine Menge zu tun. „Aber ich möchte gern das Dachgeschoss und darunter die Etage zu zwei Wohnungen umbauen. Darunter könnte ich mir ein Büro vorstellen“, sagt er. Es tut sich also bald viel Neues im alten Stüttinghausen.

Von Martin Messy

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