Geschwindigkeit bleibt die Hauptunfallursache

Sieben Menschen sterben auf Straßen im MK - darunter vier Biker

Weniger Unfälle als noch ein Jahr zuvor geschahen 2019 auf den Straßen im Kreis. Dennoch: 14.732 Mal krachte es.
+
Weniger Unfälle als noch ein Jahr zuvor geschahen 2019 auf den Straßen im Kreis. Dennoch: 14.732 Mal krachte es. (Symbolbild)

Märkischer Kreis – 14.732 Mal krachte es 2019 auf den Straßen im Märkischen Kreis. Sieben Menschen wurden dabei getötet. Insgesamt geht die Zahl der Unfälle aber zurück.

Die Corona-Pandemie hat durchaus auch etwas Gutes: Im Märkischen Kreis gehen die Unfallzahlen deutlich zurück. Wie Mareen Weische von der Kreispolizeibehörde den Mitgliedern des Arbeitskreises Verkehrssicherheit bei deren jüngster Sitzung im Lüdenscheider Kreishaus berichtete, sank die Anzahl der Unfälle im ersten Halbjahr um mehr als 1000 gegenüber dem Jahr 2019 auf 5005. 

Sie hatte auch die Gesamtstatistik für das vergangene Jahr mitgebracht. 14.732 Mal krachte es auf den Straßen zwischen Menden und Meinerzhagen. Das waren 55 Unfälle weniger als noch ein Jahr zuvor. 

Sieben Menschen wurden dabei getötet, 268 schwer und 1299 leicht verletzt. Mareen Weische: „Bei den schweren Unfällen bleibt die Geschwindigkeit die Hauptunfallursache.“ Glücklicherweise mussten bei den Ziel- und Risikogruppen Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene keine Todesfälle notiert werden. Allerdings starben zwei Senioren und vier Motorradfahrer auf den Straßen im Kreis. 

Eine landesweit beispielhafte Erfolgsgeschichte ist die Aufklärungsquote der Polizei bei Unfallfluchten. 83 Prozent sind ein absoluter Spitzenwert. Negativ ausgewirkt hat sich die Corona-Pandemie dagegen auf die Veranstaltungskalender der heimischen Verkehrswachten. Viele zumeist schon traditionelle Angebote zur Stärkung der Verkehrssicherheit mussten in diesem Jahr abgesagt werden. 

Für zwei Arbeitskreismitglieder war es die letzte Zusammenkunft in diesem Gremium. Dieter Richter aus Altena wurde verabschiedet. Bereits im März hatte er den Vorsitz der Verkehrswacht Lenne-Volme aus Altersgründen abgegeben. Zum Arbeitskreis Verkehrssicherheit gehörte Richter fast von Beginn an. Er hat viele Verkehrssicherheitsaktionen, insbesondere die für junge Fahrer, persönlich aufgebaut und jahrelang begleitet. 

Ein dickes Dankeschön der Anwesenden gab es auch für Jutta Heedfeld. Die Leiterin des Fachbereichs Öffentliche Ordnung und Bürgerservice geht in den Ruhestand. Sie gab nach zehn Jahren den Vorsitz des Arbeitskreises in die Hände ihres Nachfolgers beim Kreis, Horst Peter Hohage. -pmk

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare