Showdown am Bremecker Hammer

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Petra Ivanov. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Ein regnerischer, kalter Tag in Lüdenscheid bildet die Kulisse für die Kriminalgeschichte „Der Schwanzhammer von Lüdenscheid“.

Die Schweizer Autorin Petra Ivanov hat ihre Kurzgeschichte im Rahmen des Krimifestivals „Mord am Hellweg V – Tatort Ruhr“ der Bergstadt sozusagen „auf den Leib“ geschrieben. Andreas Hostert, Leiter der Volkshochschule Lüdenscheid, freute sich, die ausgezeichnete Krimiautorin gestern zu einem „Crime Solo“ im Theater der Sparkasse begrüßen zu dürfen, wo sie ihre Geschichte zum Besten gab.

Der Protagonist Luzi Schmied steht in der Altstadt vor der Erlöserkirche und ist verzweifelt – seine Sweta ist vom Prediger Medardus Lux hierher verschleppt worden. In der Stadt des Lichts will er sie seinem Lichtgott opfern und Schmied bleibt nicht mehr viel Zeit, um sie zu finden. Auf seiner Suche führt ihn sein Weg durch die Altstadt, über den Graf-Engelbert-Platz, vorbei am SternCenter und dem Rathaus. Die Verbindung des Namens „Medardus“ Lux mit dem Schutzpatron Lüdenscheids und dem in der Bergstadt gebrauten „Medardus Bräu“ führt ihn ins Brauhaus Schillerbad, wo er auf den Entführer seiner geliebten Sweta trifft.

Das Schmiedemuseum Bremecker Hammer ist schließlich Schauplatz des spektakulären „Showdowns“ der Kurzgeschichte und auch der 300 Kilogramm schwere Schwanzhammer spielt eine entscheidende Rolle. Eine überraschende Wendung erwartet die Leser am Ende des Kurzkrimis.

Die Kriminalgeschichte ist in der „Mord am Hellweg“-Anthologie „Mords.Metropole.Ruhr“ erschienen, in dem auch andere deutsche und internationale Autoren, wie Jürgen Alberts, Osman Egin und Jussi Adler-Olsen mit spannenden Ruhrgebiet-Krimis vertreten sind. Abgesehen von dieser Geschichte, las Petra Ivanov auch aus ihrem aktuellen Thriller „Kalte Schüsse“. Für interessierte hatte die Buchhandlung Thalia einen Büchertisch mit den Romanen der Schweizerin aufgestellt, die sie auf Wunsch direkt vor Ort signierte. Auch die Anthologie war dort zu erwerben. ▪ abi

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