„Seth 13“: Mal stampfend, mal gefühlvoll

Frank Sieling (Gesang, Gitarre), ist Frontmann und Mastermind der Lüdenscheider Formation „Seth 13“.

LÜDENSCHEID ▪ Schon recht früh lüftete Frank Sieling (Gesang, Gitarre), Frontmann und Mastermind der Lüdenscheider Formation „Seth 13“, das Geheimnis. „Seth“ ist der Gott des Chaos, und so wussten die Besucher des „Panoptikum“ gleich zu Beginn, was am Sonntag in musikalischer Hinsicht Sache war. Gemeinsam mit seinen Bandkollegen Mark Bialuch (Schlagzeug), Guido Schwing (Bass) und Erkan Basirlioglu (Gitarre) – eine nagelneue Besetzung, die in dieser Form erst fünf Mal gemeinsam im Proberaum war – lies Sieling mit ausschließlich selbst komponierten Dampfhammer-Songs treffsicher die harte Rock-Musik der 70er Jahre wieder aufleben.

Schon der Opener „Ready come on“ erwies sich als echter Kracher, der in seinem stampfenden Sound ein wenig an ACDC erinnerte und die begeisterten Fans schnell in Stimmung brachte. Dem gelungenen Einstieg folgte die atmosphärische Midtempo-Nummer „Reverend from hell“. Das Rock-Brett „Dragon Fight“ überzeugte durch Wucht und Stil und lies besonders stark Erinnerungen an die musikalischen Inspirationsquellen aus den 70er Jahren aufkommen. Bevor Frontmann Frank Sieling mit dem wuchtigen „Death Angel“ „all der Verstorbenen“ gedachte, „die in unseren Herzen sind“, lobte er die gute Atmosphäre und Stimmung im bestens gefüllten „Panoptikum“ und stellte fest: „Das ist so klein hier, da müsst Ihr einfach vorne stehen.“

Hymnisch wirkte schließlich der Refrain des eingängigen Songs „Rescue me“. Im Anschluss gönnte die Combo sich und ihren Fans eine kurze Auszeit zum Durchlüften, da es in der schalldicht geschlossenen Musikkneipe schnell unangenehm warm wurde. Der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch, während die Rocker im zweiten Teil ihres Gigs unter anderem ihre gefühlvolle Seite mit der Ballade „Lay in my arms“ zeigten.

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