Kostenlose Hilfe

Service in Lüdenscheid: Kostenloses Impftaxi nimmt Fahrbetrieb auf

Das Impfzentrum des Märkischen Kreises in der Schützenhalle am Loh in Lüdenscheid.
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Hilfe für über 80-Jährige zum Impfzentrum in Lüdenscheid soll jetzt das Impftaxi bieten. Hierfür haben sich LSM, Soko Respekt und Willi&Söhne zusammengeschlossen.

Der Weg zum Impfzentrum kann für über 80-Jährige beschwerlich sein. Ein Zusammenschluss von LSM, Soko Resprekt und Willi&Söhne soll nun für Entlastung sorgen.

Lüdenscheid – „Wir müssen mal gucken“, sagt der Sauerländer. Aber vor allem müsse man etwas tun, sagt André Westermann vom Lüdenscheider Stadtmarketing (LSM) und bringt gemeinsam mit der Soko Respekt sowie dem Verein Willi&Söhne das Lüdenscheider Impftaxi auf die Straße. Die Idee dahinter: Menschen jenseits der 80, die Hilfe bei der Fahrt zum Impfzentrum oder auch erst einmal bei einer Terminvergabe brauchen, sollen nun unkomplizierte und vor allem kostenlose Hilfe nutzen können.

In Lüdenscheid und naher Umgebung besteht nun das Angebot, sich mit Privatfahrzeugen zur Schützenhalle Loh bringen zu lassen. Wer keine Angehörigen habe oder den öffentlichen Personennahverkehr nicht nutzen wolle, habe hier eine Alternative, so Westermann.

Ehrenamtliche Tätigkeit

Mit einer Handvoll Fahrer geht’s los; sie kommen aus den Bereichen Kultur-, Event- und Gastrobranche, nutzen ihre Privatwagen, leisten den Dienst ehrenamtlich und freuten sich, so Westermann, auf ihre Aufgabe – eine willkommene Abwechslung zum behördlich verordneten Nichtstun.

Ab sofort können sich Interessierte also an die Telefonhotline unter 0 23 51/ 9 74 69 23 (Mo bis Fr, 9 bis 16 Uhr) oder per Mail an impftaxi@luedenscheider-stadtmarketing.de wenden, um einen Transport anzumelden.

Wie groß die Nachfrage ist, könne man nicht abschätzen, so Westermann weiter. Doch auf jeden Fall stünden weitere Fahrer „in der 2. und 3. Reihe“ auf Abruf bereit, falls es nötig sein sollte. „Es muss leistbar bleiben“, sagt er auch. Aber das Angebot sei zu wichtig, um es nicht zu versuchen. Nun ist man gespannt auf die erste Resonanz in dieser Woche: „Dann müssen wir mal gucken.“

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