Senioren-Union feiert ihren 10. Geburtstag

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Im Namen des Vorstands der Lüdenscheider Senioren-Union dankte Marianne Scholz (r.) der Vorsitzenden Marianne Weber für ihr unermüdliches Engagement in den vergangenen zehn Jahren.

LÜDENSCHEID – Mit Selbstbewusstsein und einem attraktiven Programm blickte am Dienstag im Kulturhaus die Senioren-Union Lüdenscheid auf ihr zehnjähriges Bestehen zurück.

„Die Jüngeren können zwar schneller laufen. Wir kommen aber trotzdem nicht immer später an, denn wir kennen sinnvolle Abkürzungen“, drückte es Eberhard Bauerdick, Kreisvorstand der Senioren-Union Mark, ein wenig humorvoll aus und hatte die Lacher auf seiner Seite.  Bauerdick überbrachte neben der stellvertretenden Bürgermeisterin Ursula Meyer, dem CDU-Ortsvorsitzenden Ralf Schwarzkopf, dem Landtagsabgeordneten Bernd Schulte und dem Festredner, Bundestagsabgeordneter Dr. Matthias Heider, die Glückwünsche zum Geburtstag der Organisation, die sich am 22. März 2000 im Sportkasino in Hellersen gegründet hatte.

Baby inzwischen strammer Teenager

Das Baby sei inzwischen zu einem strammen Teenager herangewachsen, und dies zeige, dass es lohnenswert sei, sich einzusetzen und sich mit Anregungen zu Wort zu melden. Dabei gehe es nicht darum, die Generationen gegeneinander auszuspielen, sondern miteinander für mehr Lebensqualität in der Stadt zu sorgen. Auch Vertreter der Jungen Union waren denn gestern auch unter den mehr als 200 Gästen.

Enormer Einsatz von Marianne Weber gewürdigt

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Marianne Weber fühlt sich gar nicht so wohl, wenn von allen Seiten Lob auf sie einprasselt, und eine Frau großer Worte ist sie auch nicht. Das war gestern bei der Geburtstagsfeier der Senioren-Union Lüdenscheid im Kulturhaus deutlich spürbar. Sie ist eine Frau der Taten, energisch und hartnäckig, wenn‘s sein muss, und zuverlässig und engagiert. Auch wenn sie eher bescheiden abwinkt und auf ihr starkes Team verweist, ohne dass nichts gehe, so beweist ihr Vorsitz von der Geburtsstunde an, dass sowohl der Vorstand als auch die Mitglieder hinter ihr stehen und die Art und Weise, wie sie organisiert und lenkt, vorbehaltlos unterstützen. Offensichtlich sprechen die Themen die Generation 60 plus innerhalb der Christdemokraten an, machen die Aktivitäten Spaß und stimmt die Zielrichtung – „älteren Menschen ein neues Lebensgefühl in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten zu vermitteln“. Es ist daher sicherlich kein Zufall, dass die Mitgliederzahl in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist. Dass am Dienstag auch Sparschweine auf den Tischen standen und Marianne Weber um Unterstützung fürs Hospiz und die Lüdenscheider Tafel warb, unterstreicht ihre Gradlinigkeit. Wer derart überzeugend rüberkommt, darf so viel Lob ruhig ganz einfach mal nur genießen. - Martin Messy

Ursula Meyer hob wie alle Redner den enormen Einsatz von Marianne Weber, der Vorsitzenden der Senioren-Union von Beginn an, hervor. Ohne sie sei die Senioren-Union gar nicht mehr denkbar. Eberhard Bauerdick lobte ihre Führungsstärke, verbunden mit einer gewissen Befehlsgewalt und ihre Sorgfalt. Ralf Schwarzkopf hob die Anstöße hervor, die von der inzwischen mehr als 300 Mitglieder zählenden Organisation ausgehen, Tendenz steigend. Bernd Schulte erinnerte an ihre hartnäckige Art, Dinge zu hinterfragen. Dr. Matthias Heider attestierte der Generation 60 plus grundsätzlich ein hohes Maß an Fachwissen und Erfahrung, das es zu nutzen gelte, lobte die Begeisterung und Leidenschaft und wünschte Mut und Tatkraft für die nächsten zehn Jahre. Für den feierlichen musikalischen Rahmen sorgten Martin Nieswand, Christiane und Matthias Hirth, Saskia Blumenau, Sarah Finke, Lisa Lüttkens und Andrea Ertz von der Musikschule. - my

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