Das Treffen zweier Sicheln

Seltenes Himmelsereignis über dem MK beobachtet

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Lüdenscheid - Ein außergewöhnliches Ereignis sorgte bei den Lüdenscheider Amateur-Astronomen für Begeisterung. Welches das war, erfahren Sie hier:

Am vergangenen Freitagmorgen trafen sich die schmale Sichel des abnehmenden Mondes und die Sichel der Venus am taghellen Himmel. Die Lüdenscheider Amateur-Astronomen um Rolf Becker hatten Glück mit dem Wetter: Wenn auch nicht mit bloßem Auge, so doch im Teleskop konnten sie die Begegnung der beiden Himmelskörper verfolgen. 

Der Mond bedeckt während seines Laufs um die Erde des Öfteren Sterne, quasi Mini-Stern-Finsternisse. Wesentlich seltener jedoch verschwinden auch Planeten hinter seiner Scheibe – für Sternfreunde ein sehens- und lohnenswertes Ereignis, erklärt Becker. Fachlich nennt sich das eine Stern- oder Planetenbedeckung. 

Rechts ein Ausschnitt des abnehmenden Mondes, der sich auf die derzeit ebenfalls sichelförmige Venus zubewegt. Das Ereignis fand am Taghimmel statt, die Färbung verursachte der Einsatz eines Filters.

Mit seiner Geschwindigkeit von einem Kilometer pro Sekunde – astronomisch sei das wirklich langsam – näherte sich der Erdtrabant der Venus-Sichel. Die verschwand dann hinter dem Mond, aber nicht plötzlich wie ein Stern, sondern in knapp 20 Sekunden. Etwa eine Stunde später tauchte sie am dunklen Rand des Mondes wieder auf, das Ende der „Venus-Finsternis“.

Derweil fahndet die Polizei in Lüdenscheid nach einem Unbekannten, der in einem Parkhaus einer Frau eine Albtraum-Erfahrung beschert hat. 

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