„Einbahnstraßen-System“ vorgesehen

Aufatmen im MK: Selbsttests für Schulen und Kitas eingetroffen

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Das Land Nordrhein-Westfalen hat in der vergangenen Woche rund 16 000 Corona-Selbsttests nach Lüdenscheid liefern lassen.

Die städtischen Schulen und Kindertagesstätten sind fürs Erste versorgt: Das Land Nordrhein-Westfalen hat in der vergangenen Woche rund 16 000 Corona-Selbsttests nach Lüdenscheid liefern lassen, teilt die Stadt mit. Die Kindertagesstätten erhielten am Dienstagmorgen insgesamt 2800 Tests.

Lüdenscheid – Seit dieser Woche gilt an den Schulen in NRW eine grundsätzliche Testpflicht für Schüler, Lehrer sowie sämtliches an der Schule tätiges Personal. Genauer gesagt: Zwei Tests pro Person und Woche sind laut Corona-Betreuungsverordnung vorgeschrieben. Einmal pro Woche sollen die Schulen beliefert werden. Das Land NRW hat einen Bedarf von 5,5 Millionen Euro an Tests ermittelt – pro Woche.

StadtLüdenscheid
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohnerzahl72.313 (Stand: 31.12.2019)

Selbsttests für Schulen und Kitas eingetroffen: „Einbahnstraßen-System“ vorgesehen

In den Lüdenscheider Schulen ist ein „Einbahnstraßen-System“ vorgesehen: Kinder und Jugendliche werden in die Klassenräume geführt, machen den Test mit dem Nasenstäbchen unter Aufsicht des Lehrpersonals und verlassen den Raum wieder. Damit – und mit der Einhaltung des Mindestabstands – soll die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich gehalten werden. Außerdem gilt auf dem gesamten Schulgelände die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen.

In dieser Woche sind es ausschließlich die Abschlussklassen der Sekundarstufen I und II, die den Unterricht vor Ort unter Testpflicht-Bedingungen wieder aufnehmen. Auch Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase I kehren wieder zum Präsenzbetrieb zurück. Für alle anderen Jahrgänge hingegen ist aufgrund der hohen Infektionszahlen in dieser Woche zunächst Distanzunterricht angesagt. Je nachdem, wie sich die Situation entwickelt, sollen diese Klassen ab der kommenden Woche im Wechselunterricht beschult werden.

Auch in den Kindertagesstätten sind vom Land zwei Corona-Selbsttests pro Person und Woche vorgesehen. Anders als die Schulen erhielt der städtische Fachdienst Jugendamt – Kindertageseinrichtungen erst am Dienstagvormittag seine Lieferung von insgesamt 2800 Tests. 1800 Selbsttests sind laut Stadt-Pressesprecher Sven Prillwitz für die städtischen Kitas vorgesehen, 730 gehen an die Tagespflegeeinrichtungen. Die übrigen 270 sind für die Kita der Märkischen Kliniken sowie die Heilpädagogische Gruppe der Awo-Kita an der Bahnhofsallee bestimmt.

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