Selbstbewusst zurück ins Arbeitsleben

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„Anschlussperspektive“ mit Kindern: Zehn Absolventinnen der Maßnahme des Jobcenters MK und des Berufsbildungszentrums der Kreishandwerkerschaft freuten sich über ihren Abschluss.

LÜDENSCHEID - Lautes Geschrei und Kinderlachen – das war auch für die Mitarbeiter des Berufsbildungszentrums der Kreishandwerkerschaft im Märkischen Kreis bei einer Abschlussfeier ihrer Absolventen ein Novum.

Aber neben der guten Stimmung, die durch den Nachwuchs der Teilnehmerinnen herrschte, fiel noch etwas direkt in Auge: Bei der Maßnahme „Anschlussperspektive“ des Jobcenters Märkischer Kreis in Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum handelte es sich tatsächlich um eine „gezielte Vorbereitung für junge Erwachsene mit Familienpflichten“.

Das bestätigten auch die Teilnehmerinnen, die immer wieder deutlich machten, wie wichtig vor allem die lebensnahe Gestaltung der Maßnahme für sie gewesen sei. „Zu Beginn war die Organisation für mich wirklich schwer“, erinnerte sich Madeline Platte. „Ich musste alles unter einen Hut bekommen. Meine Kinder, die Maßnahme, die Formulare, die ich ausfüllen musste. Aber es hat funktioniert“, fügte die zweifach Mutter stolz hinzu. Dies habe sie, genau wie alle anderen Teilnehmerinnen, dem großen Engagement ihrer Dozentinnen und Coaches zu verdanken.

„Frau Trojan zum Beispiel - die war eigentlich 24 Stunden für uns im Einsatz“, betonte auch Kathrin Aktürk, die sich am gestrigen Tag besonders freute. Sie hatte es schon während der laufenden Maßnahme geschafft, eine Arbeitsstelle zu finden. „Ich war einfach motiviert durch den Kurs und die anderen Teilnehmerinnen. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und angetrieben.“

Eine ihrer zahlreichen Bewerbungen schickte Kathrin Aktürk an den Geschäftsführer der Sauerland Garagen, Marco Linares. „Ich habe Frau Aktürk angerufen und war überrascht und angetan von dem Menschen, den ich da an der Leitung hatte. Ich habe sie zum Gespräch eingeladen – und heute bin ich ihr Chef“, erzählte Linares, der auch zur Abschlussfeier gekommen war.

Darüber freute sich neben Dirk Jedan, Geschäftsführer des Berufsbildungszentrums auch Friedrich Hahne vom Jobcenter Märkischer Kreis, der gestern betonte, dass auch für die anderen Teilnehmerinnen der Maßnahme positiv weitergehe: im Rahmen einer Ausbildung, einer Umschulung oder einer schulischen Weiterbildung. - olf

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