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Tollkühne Fahrer und Boliden im Eigenbau im MK gesucht

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Von: Jutta Rudewig

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Seifenkiste Gerhard Köster
Mit diesem flotten Flitzer nahm Gerhard Köster aus Halver 1953 am Seifenkistenrennen in Lüdenscheid teil - das letzte offizielle Rennen dieser Art. © Othlinghaus

Boliden im Eigenbau, Fachsimpeln in der Boxengasse, waghalsige Bremsmanöver am Ende der Friedhofstraße: Da rollt etwas auf Lüdenscheid zu.

Lüdenscheid - Frisch online ist die Website www.ridethehill.de, auf der man sich einen Vorgeschmack auf das erste Lüdenscheider Seifenkistenrennen holen kann. Das Wertungsrennen am 24. September wird vom Landesseifenkistenverband Nordrhein-Westfalen im Zuge der NRW-Meisterschaft veranstaltet und gewertet. Die Anmeldung erfolgt deshalb direkt beim Verband. Teilnahmebedingungen, Bauvorschriften oder auch Rennregeln können dort nachgelesen werden.

Am 25. September stehen dann die selbst gebauten fahrbaren Untersätze im Mittelpunkt. „Wir schreiben in den nächsten Wochen Lüdenscheider Schulen und Unternehmen an, ob man dort nicht eine Seifenkiste bauen möchte“, so Gert vom Schemm, technischer Leiter der Phänomenta.

Denn am Sonntag dürfen darf jeder Besucher mit seiner Kiste die fahrerischen Kräfte messen – den Berg hinunter – „oder auch hinauf“, so vom Schemm. Denn im Wissenschaftsmuseum hofft man darauf, dass auch E-Mobil-Seifenkisten in den nächsten Wochen gebaut werden getreu dem Motto: Wer kommt am weitesten wieder auf den Berg?

Bühne und Boxengasse

Die „Null-PS-Jagd“, wie der Verein Willi und Söhne als Mitveranstalter sagt, „hat mit der NRW-Meisterschaft nichts am Hut — oder wohl eher am Helm.“ Angesprochen sind am Familientag eher Schulen, Vereine, Unternehmen oder ambitionierte Hobby-Motorsportler. Daher ist eine Anmeldung beim Verband nicht notwendig. Wohl aber über das Formular auf der Webseite www.ridethehill.de. Mit von der organisatorischen Partie ist auch der CVJM.

Eine Bühne soll gegenüber der Phänomenta aufgebaut werden, auf der ein Unterhaltungsprogramm stattfindet. Die Boxengasse ist über die Phänomentabrücke erreichbar, und auch für die flüssige und feste Verpflegung wird an dem Wochenende gesorgt sein.

Fahrerlager und Werkstatt werden im Schatten des CVJM-Heimes an der Mathildenstraße aufgebaut, dort ist auch der Start für die waghalsige Tour, Vertreter des Landesverbandes waren bereits vor Ort und haben die Strecke begutachtet.

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