Fotoaktion: Von wo sehen Sie den Pendelturm?

Pendelturm aus Richtung des alten evangelischen Friedhofs.

Lüdenscheid - Plötzlich ist er da: Der Pendelturm der Phänomenta verändert die Sichtweise. Man schaut aus dem Fenster, fährt durch altvertraute Straßen, geht spazieren – und hat einen Aha-Effekt.

Das markante Turmgerüst ist weithin sichtbar und hat der Stadt-Silhouette eine neue Spitze geschenkt. Neugierig wie wir sind, möchten wir gerne wissen, wie der Turm von Ihrem Standort aus aussieht. Schicken Sie Ihr Foto an LN@come-on.de oder an die Lüdenscheider Nachrichten, Lokalredaktion, Schillerstraße 20, 58511 Lüdenscheid und schreiben Sie kurz dazu, von wo Sie es aufgenommen haben. Unter allen Einsendern verlosen wir drei Einkaufsgutscheine fürs Stern-Center in Höhe von je 50 Euro. Die überraschendsten Perspektiven veröffentlichen wir zum Jahresende.

Auf der Rathausfassade erstrahlt der Pendelturm schon in sanftem Licht – „eine Animation“, weiß Architekt Linus Wortmann. Bis der Phänomenta-Turm tatsächlich dezent leuchtet, wird’s wohl Ende Januar werden. Bis dahin soll Elektro Gürtler rund 20 Erco-Strahler gezielt verteilen. Ihr Licht gelangt dank der durchscheinenden Folie nach außen. Technisch möglich ist auch farbiges Licht. Das soll aber besonderen Anlässen vorbehalten sein, „höchstens einmal im Jahr“, findet Wortmann: „Es ist ja nicht so wie beim Empire-State-Building, das jeden Tag eine andere Farbe hat.“

Außerdem muss der kleine Turm im Inneren noch fertig werden. Der ähnele einem Hochspannungsmast. Auch er wird noch verkleidet, seine Innenseite besteht aus Spiegelfolie. In der Spitze wird eine große LED-Leuchte angebracht, die ein farbiges Muster auf die Spiegelfolie wirft – „Kaleidoskop-Effekt“ nennt es Linus Wortmann. Wenn das Pendel schwingt, verändert sich auch das Muster. Eine etwa 30 Kilo schwere Edelstahlkugel, die am Ende eines in 28 Meter Höhe befestigten Seiles hängt, soll die Erdrotation verdeutlichen; die Ausschreibung dafür läuft derzeit noch. Um die von der Erdrotation verursachte Pendelbewegung anschaulich zu machen, wird die große Kugel regelmäßig eine kleine Kugel auf einem Ring anstupsen, die dann bis zum nächsten Anstoßpunkt weiterrollt. „Das gibt es so noch nicht“, freut sich Phänomenta-Pressesprecherin Dunja Landi. - sum

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