Sternsinger: „Segen bringen, Segen sein“

Aussendung der Sternsinger von St. Petrus und Paulus: Sie sammeln in diesem Jahr für eine bessere Kinderernährung.

Lüdenscheid - Rund 20 Sternsinger der Gemeinde St. Petrus und Paulus sind Sonntag im Honsel von Haus zu Haus gezogen und besuchen auch Montag noch Gemeindeglieder, die darum gebeten haben.

Unter dem Motto „Segen bringen – Segen sein“, unter dem das vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) organisierte 57. Dreikönigssingen steht, sammeln sie Spenden für gesunde Ernährung von Kindern auf den Philippinen und weltweit.

Von den Süßigkeiten, die den kleinen Königen auf ihren Wegen durch die Gemeinde zugesteckt werden, behalten sie auch nur einen Teil für sich selbst. Die Hälfte davon stellen sie für Kinder zur Verfügung, die auf die Tafel angewiesen sind.

Der Aktion, bei der die Mädchen und Jungen von Erwachsenen begleitet werden, ging am Samstag ein Vorbereitungstreffen im Gemeindesaal von St. Petrus und Paulus voraus. Bevor die Kinder die Sternsingergewänder und Kronen anprobieren konnten, probten sie Lieder wie „Stern über Bethlehem“ für das Dreikönigssingen. Zudem gab Gemeindereferentin Marita Franzen Infos über den Zweck, für den sie sammeln: Weltweit ist jedes dritte Kind mangelhaft ernährt.

Einige der Sternsinger haben bereits mehrfach beim Dreikönigssingen mitgemacht. Zwei von ihnen hatten sogar schon an der bundesweiten Aussendungsfeier in Paderborn teilgenommen. Vor allem für diejenigen, die zum ersten Mal dabei waren, war es wichtig, zu erfahren, dass sie als Sternsinger an die Heiligen drei Könige erinnern und deshalb den Segen, der von dem Kind in der Krippe ausgeht, weitergeben sollen. Diesen schreiben sie mit den Buchstaben „C+M+B“ (=Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) und der Jahreszahl 2015 mit Kreide auf die Haustüren oder machen ihn durch Aufkleber sichtbar. Für diese Aufgabe gab Gemeindereferentin Marita Franzen ihnen Segensworte mit. Als Höhepunkt des Dreikönigssingens ist wieder der Empfang im Rathaus gedacht, zu dem Bürgermeister Dieter Dzewas alle kleinen Könige, die von den katholischen Gemeinden der Stadt ausgesandt worden sind, am Dienstag erwartet. Anschließend lädt er sie wieder zum Eislaufen ein. - ih

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