Sebastian Wien und Peter Sippel stellen aus

Skulpturen von Sebastian Wien und Werke von Peter Sippel sind in der Städtischen Galerie zu sehen.

LÜDENSCHEID - „Suchen Sie nicht krankhaft nach Harmonie, sondern betrachten Sie die Werke durchaus differenziert“, gab die Kunsthistorikerin Dr. Carolin Krüger-Bahr am Abend in der Städtischen Galerie den Besuchern mit. Die Kuratorin erläuterte die Intention der beiden Künstler, die dort ausstellen: Sebastian Wien und Peter Sippel.

Für Sippel war‘s die dritte Ausstellung in seiner Heimatstadt, für Wien die erste. Beide treten im Rahmen der Ausstellung „Verwandlung“ in einen künstlerischen Dialog, jeder auf seine Weise. Sie verfremden vertrautes Material, machen Bekanntes befremdlich und Vertrautes unbekannt. „Aber Kunst soll ja auch unsere Perspektive verändern“, so Krüger-Bahr.

Zuvor hatte Kulturdezernent Wolff-Dieter Theissen das Grußwort für die Stadt übernommen und freute sich über die außerordentliche Besucherresonanz, sei doch gerade vor 14 Tagen an dieser Stelle der Ida-Gerhardi-Förderpreis vor ähnlich vielen Kunstfreunden vergeben worden. Er umriss den Werdegang der beiden Künstler, Sippel als Lüdenscheider und Wien, der mit dem beständigen „der Sohn des Künstlers Waldemar Wien“ in Kierspe groß geworden sei. Sippel könne in diesem Jahr auf Grund dieser Ausstellung keine Adventsausstellung im eigenen Atelier veranstalten. Aber den Wein, der dort traditionell gereicht würde, habe der Künstler bereits mitgebracht. Beide Künstler haben regionalen Bezug – und das freue ihn besonders.

Einmal mehr appellierte Theissen an die Kunstliebhaber, in ihrem Bestreben, die Galerie zu unterstützen, nicht nachzulassen: „Gerade jetzt braucht die Galerie Anwälte, Fürsprecher und Beistand, um sie nicht auf eine Bagatelle zu reduzieren.“ Theissen dankte vor allem dem Verein der Kunstfreunde Lüdenscheid für ihre finanzielle Unterstützung.

Zur Ausstellung sind jeweils Kataloge aufgelegt worden. Die Ausstellung ist bis 15. Januar zu sehen. - rudi

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