Soroptimistinnen feiern ihren 20. Geburtstag

Mit ihren prominenten Gästen stießen die Lüdenscheider Soroptimistinnen auf das 20-jährige Bestehen ihres Clubs an.

LÜDENSCHEID ▪ Ganz im Zeichen des Rückblicks auf 20 erfolgreiche Jahre stand die Festveranstaltung der Lüdenscheider Soroptimistinnen, die am Samstag in der Stadtbücherei gemeinsam mit Vertretern der anderen Lüdenscheider Serviceclubs feierten.

Dazu war prominenter Besuch gekommen: „Eine gute Zukunft und viele gute Ideen“ wünschte Roswitha Briel, Präsidentin von 6000 Soroptimistinnen in Deutschland, die eigens aus Wiesbaden angereist war. Besonders freudig wurde auch Anne Hombroickx, Präsidentin des Leuvener Soroptimist-Clubs begrüßt, die noch drei weitere Mitglieder des Partnerclubs mitgebracht hatte. Dazu kamen Vertreterinnen der Clubs aus Wuppertal, Siegen, Hildesheim, Ludwigshafen, Remscheid und dem Patenclub aus Hagen, der den Sprössling in Lüdenscheid auf den Weg brachte. Dieser präsentierte sich am Samstag als „den Flegeljahren entwachsen und absolut neugierig auf das, was kommt“, wie Ina Bimberg formulierte. Die sechste Präsidentin (2000 bis 2002) blickte zurück auf 20 Jahre Soroptimistinnen in Lüdenscheid und würdigte die Verdienste von Irmgard Graute-Oppermann um die Gründung des Clubs: „Sie war die beste große Schwester, die man sich vorstellen kann.“

Inge Friebe würdigte die bisherigen zehn Präsidentinnen, beginnend mit der Gründungspräsidentin Britta Hueck-Ehmer, die herzliche Geburtstagsglückwünsche aus Hamburg geschickt hatte. Auf sie folgten jeweils im Zweijahresturnus Lore Scharfe, Karin Lutterbeck, Franka Colsmann, Ina Bimberg, Franziska Altenpohl, Doris Mähler, Ulla Altmann, Karin Zabel und Inge Friebe selbst, die in diesem Jahr von Dr. Barbara Müller Naendrup abgelöst wurde. „Vor 20 Jahren ahnte ich noch nicht, dass ich einmal in Lüdenscheid leben würde“, sagte die Oberstudienrätin im Hochschuldienst der Universität/Gesamthochschule Siegen. Sie führte charmant durch den Abend, dessen Beiträge allesamt durch das Format des japanischen Pecha Kucha bestimmt waren. 20 Bilder wurden je 20 Sekunden gezeigt – die Festrednerinnen unterwarfen sich bravourös diesem Takt und sorgten so für relativ viel Kurzweil in den Beiträgen.

Bürgermeister Dieter Dzewas durfte jenseits aller produktiven Beschränkungen sprechen und hielt sich dennoch kurz: „Sie sind dem Teenageralter entwachsen, aber noch kein richtiger Traditionsclub. Zum 25. komme ich ausgesprochen gerne wieder.“ „Das schaffen wir“, erwiderte die Präsidentin. ▪ thk

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