Großeinsatz in Lüdenscheid

Schwerer Frontal-Unfall in Lüdenscheid: Beide Fahrer noch in Klinik - Kind jetzt bei den Großeltern

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Das Warck des Seat. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die beiden Fahrer schwer verletzt. 

Lüdenscheid - Auf dem Autobahnzubringer zur Auffahrt Lüdenscheid-Nord ist es am Dienstagmittag zu einem schweren Unfall gekommen. Die Polizei sucht Zeugen. 

  • Schwerer Unfall auf dem Autobahnzubringer zur A45 in Lüdenscheid.
  • Beim Frontalzusammenstoß wurden drei Personen verletzt, darunter ein Kind.
  • Die Polizei in Lüdenscheid sucht Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben.

Update Freitag, 15.14 Uhr: Nach dem schweren Verkehrsunfall, bei dem am Dienstagmittag auf dem Autobahnzubringer Nord drei Personen schwer verletzt wurden, sucht die Polizei weiter nach Zeugen.

 Der Unfallverursacher liegt noch im Krankenhaus und wurde bisher nicht vernommen. Die Ursache ist daher unklar. Das siebenjährige Kind wurde inzwischen aus dem Klinikum Lüdenscheid entlassen und bei den Großeltern untergebracht, so ein Polizeisprecher. Hinweise erbittet die Polizei unter Tel. 02351/90990.

Update Mittwoch, 13.45 Uhr: Nach schwerem Frontal-Unfall: So geht es den Verletzten - Polizei lobt Ersthelferin 

Einen Tag nach dem schweren Unfall auf der L692 in Lüdenscheid, bei dem zwei Fahrzeuge frontal aufeinander krachten, befinden sich die drei Verletzten noch im Krankenhaus. Das teilte die Polizei im Märkischen Kreis auf Anfrage mit. 

Ein 25-jähriger Mann aus Lüdenscheid war mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Dortmund gebracht worden. Dort wird er auf der Intensivstation behandelt. Akute Lebensgefahr bestehe nicht, sagte Polizeisprecher Christof Hüls. 

Eine 37-jährige Frau aus Altena wurde ebenfalls schwer verletzt. Die Mutter liegt nach Polizeiangaben auf der Intensivstation im Klinikum Hellersen. Auch die siebenjährige Tochter befindet sich noch unter ärztlicher Beobachtung, soll aber in den nächsten Tagen entlassen werden. 

Unfallursache unklar: Sekundenschlaf als eine mögliche Erklärung

Der 25-Jährige war mit seinem Seat am Dienstagmittag auf gerader, breiter Fahrbahn in den Gegenverkehr geraten, dort stieß er mit dem entgegenkommenden Pkw der 37-Jährigen zusammen. Die Ursache für das gefährliche Fahrmanöver ist weiterhin unklar. Die Ermittler prüfen einen Sekundenschlaf als eine der möglichen Erklärungen für den Unfall, sagte Polizeisprecher Hüls. Die Polizei sucht weiterhin Zeugen des Unfalls. 

Ein großes Lob gab es von der Polizei für eine 53-Jährige, die als erste an der Unfallstelle eintraf und sich um die Verletzten kümmerte. "Das war wirklich vorbildlich. So wünschen wir uns häufiger", lobte Polizeisprecher Hüls die Ersthelferin. 

Stand Dienstag, 16.10 Uhr: Polizei zum Unfall in Lüdenscheid

Die Vollsperrung der L692 wurde gegen 16 Uhr wieder aufgehoben.  Die Polizei hat zudem soeben eine Abschlussmeldung zum schweren Unfall veröffentlicht: 

Demnach befuhr ein 25-jähriger Mann aus Lüdenscheid die L692 und geriet aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr. Hier kollidierte er mit dem Pkw einer 37-jährigen Frau, die - mit ihrer siebenjährigen Tochter im Fahrzeug - schwer verletzt wurde. 

Die Unfallstelle an der L692 bei Lüdenscheid. Rettungskräfte kümmern sich um die Verletzten. 

Der Lüdenscheider als auch die 37-jährige Frau aus Altena mussten aus ihren Fahrzeugen durch die Feuerwehr herausgeschnitten werden. Die Altenaerin und ihre Tochter wurden dem Klinikum Lüdenscheid zugeführt. Der Lüdenscheider mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Dortmund ausgeflogen. 

Der schwarze Seat des Unfallverursachers wurde sichergestellt, der schwarze Kia der Frau abgeschleppt.  Der Sachschaden ist bisher nicht abschließend bezifferbar. 

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit der Polizei in Lüdenscheid in Verbindung zu setzen (Tel. 02351/90990). 

Update 14.47 Uhr: Rettungshubschrauber bringt Verletzten in Spezialklinik

Der Rettungshubschrauber hat die Unfallstelle an der L692 mittlerweile verlassen. An Bord ist der schwer verletzte Unfallfahrer. Der 25-jährige Mann aus Lüdenscheid wird nun in eine Spezialklinik gebracht. Die L692 ist zwischen Autobahn und Heedfelder Landstraße weiterhin gesperrt. Wie lange die Sperrung noch andauert, stehe noch nicht fest, sagte ein Polizeisprecher. 

Update 14.25 Uhr: Der Einsatzleiter berichtet von zwei eingeklemmten Personen

Gegen 14.20 Uhr ist der Rettungshubschrauber auf der L692 gelandet, um den verletzten Fahrer in eine Spezialklinik zu fliegen. Der Mann war zuvor aus seinem Seat befreit worden. Das Fahrzeug wurde dafür durch die Feuerwehr auseinandergeschnitten. 

Der Rettungshubschrauber landete auf der L692.

Einsatzleiter Dunkel erklärte gegenüber unserer Zeitung, dass bei dem Unfall zwei Personen eingeklemmt worden waren. Beide mussten von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Demnach gibt es zwei Schwerverletzte und ein leichtverletztes Kind. 

Update 13.55 Uhr: Notarzt fordert Rettungshubschrauber an

Nach Informationen von der Unfallstelle haben die Einsatzkräfte aufgrund der schweren Verletzungen des Unfallverursachers einen Rettungshubschrauber angefordert. Er soll in diesen Minuten an der L692 landen. 

Zudem gelten eine Frau als schwer und ein Kind (7) als leicht verletzt. Rettungskräfte kümmern sich um die Verletzten. 

Der Unfall ereignete sich in Höhe der Firma Wehberg Safety. Bei den beteiligten Fahrzeugen handelt es sich um einen Seat Ibiza und einen Kia Sportage. 

Frontal-Unfall auf der L692 in Lüdenscheid

Nach unbestätigten Informationen von der Unfallstelle gab der Seat-Fahrer an, in einen Sekundenschlaf gefallen zu sein. 

Update 13.44 Uhr: Frontalzusammenstoß aus bislang ungeklärter Ursache

Es gibt eine erste Rückmeldung von der Unfallstelle. Demnach war ein Autofahrer gegen 13.15 Uhr auf der L692 in Richtung Lüdenscheid unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet. Dort stieß er frontal mit dem entgegenkommenden Kia einer Frau zusammen. In dem Fahrzeug befand sich auch ein siebenjähriges Kind

Durch die Wucht des Aufpralls wurden der Unfallverursacher und die Kia-Fahrerin schwer verletzt. Das Kind erlitt nach Polizei-Angaben einen Schock und gilt als leicht verletzt. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und wird durch die eingesetzten Rettungskräfte befreit. 

Die L692 - der Autobahnzubringer zur A45 - ist derzeit zwischen Autobahn und Heedfelder Straße in beiden Fahrtrichtungen vollgesperrt. 

Erstmeldung: Schwerer Frontal-Unfall in Lüdenscheid: Vollsperrung auf A45-Zubringer - Person eingeklemmt

Der Unfall ereignete sich nach ersten Informationen um 13.15 Uhr auf der L692 in Höhe Dickenberg. Zwei Autos sollen dort frontal zusammengestoßen worden sein. Die Straße ist derzeit und bis auf Weiteres in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Autofahrer sollten den Bereich weiträumig umfahren. 

Laut Polizei wurde eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Rettungswagen und Notarzt sind alarmiert. 

Erst vor einigen Wochen am 10. Dezember war es unweit der Stelle zu einem Frontal-Unfall gekommen. Damals wurden zwei Autofahrer verletzt. 

In Meinerzhagen machte die Polizei eine kuriose Entdeckung. Ein schwerer Unfall ereignete sich auch in Holzwickede

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