Immer noch beide Beteiligten im Krankenhaus

Schwerer Frontal-Unfall in Lüdenscheid: Mutter und Tochter verletzt, weil Autofahrer (27) einschlief

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Zu einem schweren Frontal-Unfall mit mehreren Verletzten kam es am 7. Januar auf der L692.

Lüdenscheid – Noch immer liegen die beiden Unfallbeteiligten im Krankenhaus. Nach dem Frontalzusammenstoß Anfang Januar wurde der Unfallverursacher nun angehört: Und äußerte sich zum Unfallhergang.

Sekundenschlaf war sehr wahrscheinlich der Grund für den schweren Unfall am 7. Januar auf der L692 (Autobahnzubringer Lüdenscheid-Nord). Zwei Autos waren frontal zusammengestoßen, drei Menschen wurden dabei teils schwer verletzt: 

Ein 25-jähriger Lüdenscheider sowie eine 37-jährige Frau aus Altena. Ihre Tochter war ebenfalls unter ärztlicher Beobachtung, wurde aber inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen und in die Obhut der Großeltern übergeben, wie Polizeisprecher Dietmar Boronowski auf Nachfrage mitteilt.

Der 25-Jährige war mit seinem Seat auf gerader, breiter Fahrbahn in den Gegenverkehr geraten, wo er mit dem entgegenkommenden Auto der 37-Jährigen zusammenstieß. Die Unfallursache war bislang unklar. Inzwischen habe die Polizei ein erstes Gespräch mit dem Unfallverursacher, der noch immer im Krankenhaus liegt, geführt, sagt Boronowski. 

Nach einer telefonischen Anhörung habe der 25-Jährige gesagt, dass er in Sekundenschlaf gefallen war, ein technischer Defekt am Auto sei nicht der Grund für den Unfall gewesen. Das Fahrzeug hatte die Polizei für mögliche Überprüfungen sichergestellt, „das wird nun aber nicht mehr nötig sein“, sagt Boronowski weiter. 

Die Freigabe des Autos durch die Staatsanwaltschaft sei bereits beantragt worden. Sobald die beiden Unfallbeteiligten aus dem Krankenhaus entlassen sind, werde es noch eine Vernehmung geben. „Darüber wurden sie bereits informiert.“

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