Schumacher schenkt der Stadt seine Sammlungen

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Vertragsunterzeichnung im Rathaus: Wolfgang Schumacher (M.) beschenkte heute die Stadt Lüdenscheid mit seiner bedeutenden Sammlung. Bürgermeister Dieter Dzewas und Kulturdezernent Wolff-Dieter Theissen zeichneten gegen. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Wolfgang Schumachers Sammlungen von Lüdenscheider Ansichtskarten, Fotos, Literatur, postalischen Sammelobjekten und „Lüdenscheidensien“ bleiben dauerhaft in der Bergstadt: Er selbst, Bürgermeister Dieter Dzewas und Kulturdezernent Wolff-Dieter Theissen unterschrieben heute die Schenkungsverträge, die die Übergabe der Sammlungen an die Stadt im Zeitraum zwischen Ende 2011 und Ende 2015 regeln.

Der philatelistische Bestand soll zwischen 2013 und 2015 in die Museen der Stadt übergehen und dort als Teil des Geschichtsmuseums Lüdenscheider Postgeschichte vergegenwärtigen. Im Zeitalter einer elektrischen „Ex- und Hoppkultur“ sei eine derartige Dokumentation von besonderem geschichtlichen Interesse, sagte Bürgermeister Dieter Dzewas. „Post wird immer mehr zur Geschichte.“ Auch mit seiner Foto- und Postkartensammlung, die im Stadtarchiv aufbewahrt werden soll, habe Wolfgang Schumacher wichtige Aspekte der Stadtgeschichte aufgearbeitet. „So etwas muss gehegt und gepflegt werden.“ Die Stadt hat sich zudem vertraglich verpflichtet, „die gesamte Schenkung dauernd in ihrem Eigentum zu behalten und daraus weder Sammlungsteile noch Einzelstücke zu verkaufen, zu vertauschen oder zu verschenken“.

Wolfgang Schumacher selbst will die Sammlung mit der Schenkung zusammenhalten und zuvor noch einmal gründlich sortieren und aufarbeiten: „Sonst ist das für Lüdenscheid unwiderbringlich verloren.“ Insgesamt umfassen Schumachers Sammlungen rund 16 Regalmeter. Dazu kommen die „Lüdenscheidensien“ – interessante Objekte aus der Stadtgeschichte, die ins Geschichtsmuseum wandern sollen. ▪ thk

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