Pestalozzi-Grundschule: Keine Abstriche im Unterricht

LÜDENSCHEID - Die Übernahme der Leiterstelle der Pestalozzi-Grundschule durch den Lüdenscheider Rolf Breucker hätte keine negative Auswirkung auf die Stundenzahl im übrigen Kollegium, weil an der Schule faktisch eine Unterbesetzung herrscht.

„Das gilt ausdrücklich auch für die junge Lehrkraft, von der zuletzt die Rede war“, erklärte Christian Chmel-Menges, Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg, auf LN-Anfrage. Die Schule erhielte die Unterrichtsstunden des Bewerbers also zusätzlich, und Verlängerungen seiner Amtszeit über das erste Jahr hinaus seien bis zu drei Mal möglich. Breucker hatte seine Bereitschaft dazu in der Schulkonferenz erklärt.

Mit einigen Akteuren in der umstrittenen Schulleiterfrage habe man gesprochen, sagte Chmel-Menges. „Unterm Strich warten wir jetzt die offizielle Stellungnahme der Stadt als Schulträger ab.“ Sollte sich bestätigen, dass kein Veto eingelegt wird, könne das Bewerbungsverfahren positiv beschieden werden. Die Ablehnung Breuckers durch die Schulkonferenz sei dafür nicht maßgeblich – man hoffe aber, dass sich bei allen Beteiligten nun die Einsicht durchsetze, letztlich aufgrund von Fehlinformationen votiert zu haben. Zudem bleibe zu hoffen, dass Breucker seine Bewerbung nicht zurückzieht.

Nachdenklich reagierte darauf ein Sprecher des Fördervereins. „Wir werden dazu in Kürze eine Stellungnahme abgeben“, hieß es. Sollte es sich so verhalten wie angegeben, müsse man auch die eigene Position überdenken, da es letztlich um das Wohl der Kinder gehe. - hgm

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