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Schulstart mit Schwierigkeiten: Busse kommen zu spät

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Von: Kerstin Zacharias

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Begleitet von Lehrkräften, Eltern und Ehrenamtlichen wurden die Lösenbacher Grundschüler mit Bussen an ihren neuen Schulstandort gebracht. Allerdings: Am ersten Tag kamen diese zu spät.
Begleitet von Lehrkräften, Eltern und Ehrenamtlichen wurden die Lösenbacher Grundschüler mit Bussen an ihren neuen Schulstandort gebracht. Allerdings: Am ersten Tag kamen diese zu spät. © Zacharias, Kerstin

Nach dem Umzug der Grundschule Lösenbach lief am ersten Schultag noch nicht alles rund. Der Grund: Die Busse, welche die Beförderung der Kinder zum neuen Standort übernahmen, kamen alle zu spät. Diese Probleme sollen aber ein „einmaliger Ausrutscher“ bleiben, versicherte die Stadtverwaltung.

Lüdenscheid - Ist das jetzt der letzte Bus? Fehlen noch Kinder? Auf dem Schulhof der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule herrschte am Mittwochmorgen jede Menge Aufregung: Erstmals trafen die Grundschüler der Lösenbach an ihrem neuen Standort an der Kaiserallee ein. Während sich die Jüngsten nach der Fahrt erstmals nach den Ferien freudig in die Arme fielen, lief im Hintergrund nicht alles rund, denn:

Krisengespräch der Beteiligten

Sämtliche Busse waren mit Verspätung unterwegs, wie auch die Stadtverwaltung am späten Nachmittag bestätigte. Die Folge: ein verspäteter Unterrichtsbeginn, Ärgernisse und Verunsicherung. In einem ersten Krisengespräch hätten alle Beteiligten versichert, dass sich dies aber nicht wiederholen soll.

„Dass es an der einen oder anderen Stelle noch etwas knirschen kann, lässt sich bei so vielen Veränderungen und Beteiligten leider nicht vermeiden“, sagten Sven Haarhaus, Kämmerer der Stadt Lüdenscheid, und Matthias Reuver, Leiter des Fachbereichs Jugend, Bildung, Sport.

Dass aber sämtliche Busse zu spät kommen, Kinder teilweise mehr als 15 Minuten an den Haltestellen warten mussten oder sogar stehengelassen wurden, sei „nicht zu entschuldigen“, stellten beide klar. Das hätten Stadtverwaltung, Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG), Schulleitung und Elternvertreter den zuständigen Busunternehmen auch in aller Deutlichkeit mitgeteilt.

Zwei Busunternehmen sind mit der Beförderung der rund 230 Mädchen und Jungen beauftragt

Mit der Beförderung der rund 230 Mädchen und Jungen seien zwei Busunternehmen beauftragt worden. Eines begründete die Verspätungen damit, dass sich die Busse morgens an einer viel befahrenen Straße im Stadtgebiet festgefahren hätten. Der andere Dienstleister erklärte, zunächst versehentlich eine falsche Haltestelle angesteuert zu haben, heißt es von der Stadt weiter.

Das Durcheinander zum Schulbeginn soll aber ein einmaliger Ausrutscher bleiben, betonte Haarhaus nach dem Krisengespräch. Und das gaben die beiden Schulleiterinnen Christine Schaumann und Gabi Sonnenschein anschließend auch in einem elektronischen Rundschreiben an die Eltern weiter.

Appell an Eltern: Bustransport auch weiterhin nutzen

„Beide appellierten an die Eltern, trotz der Startschwierigkeiten den Bustransport weiterhin zu nutzen und auf Elterntaxis zur Kaiserallee zu verzichten’“, heißt es vonseiten der Stadt. Zugleich baten Schaumann und Sonnenschein um Geduld: „Gestehen Sie uns allen darüber hinaus die im Stundenplan ausgewiesenen ersten beiden Wochen zum Nachschärfen, zur Verbesserung und Optimierung zu“, heißt es in dem Schreiben an die Eltern.

Trotz der Startschwierigkeiten gab es aber auch gute Nachrichten: An den Haltestellen, an denen mit einem höheren Aufkommen zu rechnen war, beobachteten Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der MVG die Situation. „Das hat schon richtig gut geklappt. Die Schülerinnen und Schüler haben sich sehr umsichtig und vernünftig verhalten“, sagte Matthias Reuver anschließend. „Wir behalten das aber weiter im Auge und bessern bei Bedarf nach.“

Große Wiedersehensfreude auf dem Schulhof

Die Fahrten selbst wurden von Lehrkräften, Eltern und Ehrenamtlichen begleitet und endeten an der Haltestelle vor der Kreuzkirche. Auf den Spuren bunter Fußabdrücke ging es von dort zu Fuß bis zum Schulhof, auf dem die Klassenleitungen ihre Schützlinge in Empfang nahmen. Und die Wiedersehensfreude unter den Schülern und Lehrern war groß, ebenso die Freude, dass es nun endlich losgeht. Mit der Einschulung der i-Männchen am heutigen Donnerstag ist die Schulgemeinde dann komplett.

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