Schulleiterin wünscht sich mehr Vorkehrungen

Schulstart nach den Ferien im MK: Masken und viel frische Luft

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Auch am Bergstadt-Gymnasium herrscht die Maskenpflicht während des Unterrichts.

Die Vorfreude auf das Wiedersehen mit den Klassenkameraden auf der einen Seite, zahlreiche Fragezeichen angesichts steigender Infektionszahlen auf der anderen Seite:

Lüdenscheid - Mit Masken und systematischem Lüften sind die Schulen gestern wieder in den Unterrichtsalltag gestartet – und dieser verlief ohne nennenswerte Probleme. „Unter Corona-Bedingungen war es ein ganz normaler Schultag“, freute sich Christiane Langs-Blöink, Schulleiterin der Theodor-Heuss-Realschule, ihre Schüler gesund begrüßen zu können. Und Dieter Utsch, Schulleiter des Bergstadt-Gymnasiums, ergänzt: „Für uns hat sich ja wenig geändert. Wir waren vorbereitet.“ 

Denn: Während sich viele weiterführende Schulen der Bergstadt bereits vor den Herbstferien für das Tragen der Masken im Unterricht ausgesprochen hatten, ist das nun auch offiziell vorgeschrieben. „Wir sind froh, dass wir nun wieder die Maskenpflicht haben. Das empfinden viele Kollegen als Hilfe und Erleichterung“, erklärt Utsch, betont aber zugleich, dass die Akzeptanz bei den Schülern auch zuvor groß war. Und das gilt auch für die THR: „Das Tragen der Masken wurde bei uns an keiner Stelle diskutiert.“ 

Stoßlüften alle 20 Minuten 

Stoßlüften alle 20 Minuten, Querlüften, wo immer es möglich ist, und offene Fenster während der gesamten Pausen: Hinsichtlich des Lüftens folgt das BGL, wie auch die anderen Schulen, den Empfehlungen des Umweltbundesamtes und weist seine Schüler darauf hin, angemessene Kleidung zu tragen, da auch die Pausen – sofern wetterbedingt möglich – auf den Schulhöfen stattfinden werden. „Das werden wir eventuell noch professionalisieren, sei es beispielsweise mit Timern oder eventuell CO2-Ampeln“, verweist Utsch auf eine Abstimmung mit dem Schulträger. „Ich habe auch erlebt, dass die Fenster durchgängig geöffnet waren – das war Wunsch der Schüler“, sagt Langs-Blöink und verweist vor allem auf ihre Zehntklässler. „Diese gehen auf den Abschluss zu und wissen um die Bedeutung jedes einzelnen Präsenztages.“ 

Göldner wünscht sich mehr Vorkehrungen 

Etwas anders stellt sich die Lage an den Grundschulen dar, dort gibt es keine Maskenpflicht. „Alles in allem geht man schon mit gemischten Gefühlen zur Schule“, machte Bettina Göldner, Schulleiterin der Grundschule Wehberg, deutlich. „Die Zahlen sind höher als je zuvor, doch Veränderungen bei den Maßnahmen gibt es bislang nicht“, wünscht sich Göldner mehr Schutzvorkehrungen für die Grundschullehrer. „Wir denken darüber nach, die Maskenpflicht wieder einzuführen, sofern sich die Schüler vom Platz entfernen“, verweist sie darauf, wie es vor den Sommerferien schon einmal war. Und: „Auch der Epochen-Unterricht mit kleineren Schülergruppen wäre meiner Ansicht nach in der jetzigen Situation vernünftig. Das lief prima."

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