Schulfest an der Höh ein leuchtender Erfolg

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Ob Lichtlabyrinth, Schattenspiele oder ein Knicklichtgarten – das Schulfest der Förderschule an der Höh bot einen mit viel Liebe zum Detail gestalteten Lichtzauber. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Gebastelte Lampen, die die Umgebung in warmes Licht tauchten, Schattenspiele, ein Lichtlabyrinth auf dem Schulhof und ein Knicklichtergarten – das Schulfest der Förderschule an der Höh bot einen von 220 Schülern und ihren Lehrern mit viel Liebe zum Detail gestalteten atmosphärischen Lichtzauber, den das Kollegium unter der Leitung von Eva Hammoudo geplant hatte.

„Zwischen Licht und Schatten“ – mit diesem Thema setzten sich seit Beginn des Schuljahrs alle Klassen auseinander. Dabei stand das Erleben für die Unterstufe im Vordergrund, die mit einer Schwarzlichthöhle oder einer Dunkelkammer die Elemente begreifbar machte. In den Projekten der Mittelstufenschüler ging es experimenteller zu. Sie führten Schattenspiele auf, kreierten Lichtcollagen und eine bunte Lichterstadt. Das Entdecken stand für die Oberstufenschüler im Vordergrund, die zu einer Norpol-Expedition einluden, ein Lichtlabor, Wundertrommeln und eine Camera Obscura vorstellten, die Bilder auf den Kopf gedreht wiedergibt. In den Klassen waren kleine, sorgfältig aufgebaute Wunderwelten entstanden. In der Schule tummelten sich mehrere Stunden lang etwa 1000 Besucher, die eingetaucht in eine faszinierende Lichtwelt und atmosphärische Musik, eine außergewöhnliche Präsentation genossen und dabei selbst an einer Station mit beleuchtetem Plexiglas Turmlandschaften bauen konnten. Schüler drehten ihre Runden und verkauften Lose für die Tombola mit vielen zum Titel des Schulfestes passenden Preisen.

Eine kleine Erinnerung gab es beim Projekt Lichtspuren: Hier konnten sich die Gäste Datenchips mit Bildern aus Langzeitbelichtung mitnehmen. Die Ergebnisse des Projektes „Performance und Fotografie“, das die Künstler Dagmar Lippok und Jens Sundheim im Rahmen des NRW-Programms „Kultur und Schule“ mit Schülern umgesetzt hatten, waren in zahlreichen Fotografien dokumentiert.

Die Berufspraxisklassen hatten sich dem Thema unter dem Aspekt der Begegnung genähert und Leckereien vorbereitet, die als „Twilight Dinner“ im abgedunkelten Raum oder im Restaurant „Lichtblick“ eingenommen werden konnten. Auch setzten die Schulband „Höhenflug“ und die Tanz-AG „School Cool“ optische und akustische Glanzpunkte eines Festes, das mit einem leuchtenden Feuerwerk gegen 20 Uhr zu Ende ging. ▪ maya

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