Schulfahrkosten: Land gleicht Ungerechtigkeit aus

LÜDENSCHEID ▪ Eine Pauschale von 34.000 Euro hat die Stadt vom Landesschulministerium überwiesen bekommen, um ab dem kommenden Schuljahr eine ungleiche Fahrkostenerstattung für „Zehner“-Klassen auszugleichen. Das teilte Schulverwaltungsamtsleiter Reinhard Merkschien am Mittwoch auf LN-Anfrage mit.

Zum Hintergrund: Mit der Verkürzung der Gymnasialzeit von früher neun auf acht Jahre (G8) beginnt die Sekundarstufe II, also die Oberstufe, für Gymnasiasten schon ab Klasse 10. Das wirkte sich bei der Fahrkostenerstattung aus. Denn dafür sah das Land vor, dass Sek-I-Schüler mit mehr als 3,5 Kilometern Schulweg ein kostenloses Schulbus-Ticket von der Stadt erhalten, Sek-II-Schüler dagegen erst ab fünf Kilometern zwischen Schule und Zuhause. Da Zehnklässler am Gymnasium jetzt zu den „Großen“ zählen, galten für sie die ungünstigeren Bestimmungen. Gleichaltrige Schüler an den anderen Schulen erhielten dagegen ihr Ticket auch für die zehnte Klasse wie bisher von der Stadt. 30 Schüler waren davon betroffen. Der Ausgleich gilt aber nicht rückwirkend.

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