Schulentwicklungsplan liegt erst im Sommer vor

Der Schulentwicklungsplan für Lüdenscheid wird erst im Sommer vorliegen.

LÜDENSCHEID ▪ Bis Ostern sollte der Schulentwicklungsplan für Lüdenscheid eigentlich vorliegen. Doch daraus wird nichts: „Erste Gespräche hat es zwar schon im Herbst des vergangenen Jahres gegeben. Aber die Vorbereitungen erforderten doch einen außerordentlichen Aufwand, auch unter Berücksichtigung der politischen Beteiligung“,  erklärte am Mittwoch Schuldezernent Dr. Wolfgang Schröder.

„Jetzt werden die schulpolitischen Sprecher der Fraktionen noch einmal über den Auftrag sehen. Dann werden wir die Erstellung des Schulentwicklungsplans an das Beratungsbüro Dr. Garbe Consult in Leichlingen vergeben“, sagte er.  „Unser Ziel ist es, die Ergebnisse vor den Sommerferien präsentieren zu können.“

Aus dem dann vorliegenden Plan erwarten das Schulamt und die Politik zunächst einmal die Erarbeitung von Prognosen für die Schullandschaft in Lüdenscheid. Dr. Schröder nennt dies den klassischen Teil mit Zahlen unter Berücksichtigung des demographischen Prozesses. Dazu gehöre auch eine Analyse der Standorte. Dann gelte es, die schulpolitischen Steuerungsmaßnahmen zu berücksichtigen. „Auf die haben wir keinen Einfluss: zum Beispiel die Wiedereinführung von Schulbezirken oder die Gründung von Verbundschulen.“

Aufschlüsse und Hinweise zur Migrantenförderung, Maßnahmen, auf welche Weise die Zahl der Hauptschüler ohne Abschluss gesenkt werden kann und wie das Übergangsmanagement zwischen Grundschule und weiterführenden Schulen sowie zwischen Schule und Beruf optimiert werden kann – auch dies sind Erkenntnisse, die der Schulentwicklungsplan bringen soll.

Ob der Plan auch Schließungen von Standorten vorsieht, werde sich zeigen. „Grundsätzlich wollen wir gleichmäßig kleinere Klassenstärken. Kleinere Klassen sind meines Erachtens nach das entscheidende Instrument für einen besseren Lernerfolg“, erklärte Dr. Schröder.

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