Schulen Schöneck/Brügge: 17 Fragen der SPD

LÜDENSCHEID ▪ Die SPD-Fraktion hat einen Katalog mit 17 Fragen zu den Grundschulstandorten Schöneck und Brügge erarbeitet und an die Verwaltung übermittelt:

"Wir bitten um Berücksichtigung der dort angesprochenen Aspekte bei der Erstellung der entsprechenden Verwaltungsvorlage für die Schulaussschuss-Sitzung am 5. Februar“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jens Voß. So möchte die SPD unter anderem wissen, welcher der beiden Standorte die besseren pädagogischen Lernvoraussetzungen für den zukünftigen, gemeinsamen Grundschulbetrieb hat und ob Schöneck oder Brügge über das bessere Fachraumangebot verfügt.

Im Hinblick auf pädagogische Standards interessiert die SPD das aktuellere Lehrmittelangebot und ob es relevante Unterschiede hinsichtlich des pädagogischen Konzepts gibt. „Welche fachliche Beurteilung vertreten Lehrerkollegium und Schulkonferenz zur Standortfrage?“ Neben pädagogischen Aspekten und Auswirkungen auf den Schülertransport sowie die Schulwegsicherheit, sollte der Grundschulstandort Schöneck oder Brügge geschlossen werden, fragt die SPD die Verwaltung auch nach der weiteren Nutzung der jeweiligen Gebäude im Falle einer Aufgabe: „Wie lassen sich die jeweiligen Standorte vermarkten, sofern sie nicht für eine Eigennutzung vorgesehen sind?“

Dazu gehört auch die Frage nach dem baulichen Zustand der jeweiligen Schulgebäude und: „Welche baulichen Maßnahmen müssten für den Weiterbetrieb des Grundschulunterrichts an dem jeweiligen weiterbetriebenenen Standort durchgeführt werden? Welche Kosten würden daraus resultieren? In welchem energetischen Zustand befinden sich die jeweiligen Schulgebäude? Ist eine Sanierung notwendig? Welche finanziellen Auswirkungen ergeben sich nach der Schulstandortaufgabe Brügge, welche nach der Schließung am Schöneck?“

Abschließend fragt die SPD die Verwaltung, wie aus ihrer Sicht eine pädagogisch sachgerechte Beschulung aussieht und welche mittelfristigen Entwicklungen hinsichtlich der Schülerzahlen und der damit zu bildenden Eingangsklassen an Grundschulen die Stadtverwaltung erwartet. Die Schulausschuss-Sitzung, in der die Fragen beantwortet werden sollen, findet am 5. Februar.

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