Schuleinzugsbezirke überlappen sich

LÜDENSCHEID ▪ Mit der Wiedereinführung der Schuleinzugsbezirke wird es auch Überschneidungsgebiete geben.

„Im Interesse gleichmäßiger Klassenbildungen sollte in bestimmten Situationen flexibel reagiert werden können“, begründet die Verwaltung diesen Schritt, dem das Landesschulministerium zugestimmt habe, auch wenn es keine ausdrückliche gesetzliche Regelung dazu gebe. Am 17. Mai liegt dem Schulausschuss die entsprechende Rechtsverordnung einschließlich des Straßenverzeichnisses für die verschiedenen Grundschulbezirke vor. Die LN werden die Straßen noch komplett veröffentlichen. Die jeweiligen Grundschulen sind mit der Bitte um Stellungnahme informiert worden. Noch haben nicht alle Schulkonferenzen stattgefunden. Daher werden die Ausführungen in der Sitzung vorgetragen, die um 17 Uhr in der Aula des Zeppelin-Gymnasiums beginnt.

In der gemeinsamen Sitzung mit dem Kuratorium des Zeppelin-Gymnasiums, die eine Stunde früher beginnt, gibt das Schulverwaltungsamt einen Überblick zu den Anmeldungen der Grundschüler an den weiterführenden Schulen. Dabei wird nochmals deutlich, dass die Adolf-Reichwein-Gesamtschule aktuell die gefragteste Schulform ist. 202 neue Schüler wollten von den zwölf Grundschulen, darunter vier Verbundschulen, auf die Schulbänke am Eulenweg wechseln. Doch nur 152 Übergänger konnten angenommen werden.

Auch an den Gymnasien können nicht alle Kinder an dem Standort starten, den sie und ihre Eltern sich gewünscht haben. Hier musste, wie berichtet, zum Teil das Losverfahren entscheiden. So verzeichnete das Zeppelin-Gymnasium zwar 80 Anmeldungen, kann aber nur 64 „Neue“ aufnehmen. Genauso lief‘s beim Geschwister-Scholl-Gymnasium. Davon wiederum profitierte das Bergstadt-Gymnasium, dem nur 72 Anmeldungen vorlagen. Durch das Losverfahren kommen damit die Überhänge aus den anderen beiden Gymnasien zur Einrichtung an der Saarlandstraße, die nun 104 Übergänger aus den Grundschulen verzeichnet.

Beliebt sind die Realschulen: An der Richard-Schirrmann-Realschule beginnen nach den Ferien 108 Schüler, an der Theodor-Heuss-Realschule 84. Bei der Ganztagshauptschule Stadtpark sind es dagegen nur 29, an der Albert-Schweitzer-Hauptschule sogar nur 15. Genau 17 Neuzugänge verzeichnet die Freie Christliche Hauptschule, 28 die Realschule.

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