„Schule trifft Chirurgie“: Kampf gegen den Krebs

Auch Bio-Schüler, hier Norman Baumgärtner, referierten.

LÜDENSCHEID -  Die Zahlen lassen wohl sämtliche Alarmglocken schrillen: Mehr als 70.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an Darmkrebs, rund 30.000 sterben daran. Tendenz steigend. Das alles schreit geradezu nach einem starken kollektiven Abwehrkampf gegen das gefürchtete Leiden.

Da passte es ins Bild, dass die Fortbildungs- und Veranstaltungsreihe „Schule trifft Chirurgie“ den Darmkrebs und seine Bekämpfung jetzt wieder auf die Tagesordnung setzte. Rund 80 Teilnehmer waren dabei im Seminarzentrum Hellersen erschienen. Neben Medizinern, Krankenkassen-Vertretern und Patienten zeigten vor allem auch Schüler der beiden Staberger Gymnasien Präsenz. Kurzum: Es war für alle Seiten ein nützlicher Austausch, der auch Laien verständlich blieb. So war es von den Initiatoren auch gewollt.

Zum Hintergrund: Das Projekt „Schule trifft Chirurgie“ ist eine seit vier Jahren existierende Kooperation zwischen der Abteilung für Allgemein- und Bauchchirurgie am Klinikum Lüdenscheid sowie dem Zeppelin- und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium (wir berichteten mehrfach). Im März jeden Jahres besuchen dabei angehende Staberger Abiturienten des Biologie-Leistungskurses gruppenweise die Bauchchirurgie in Hellersen, bevor dann besagte Abschluss-Veranstaltung ansteht. Es geht um den Kampf gegen den Krebs und auch um eine praxisorientierte Abitur-Vorbereitung der Staberger Schüler in Sachen Molekular-Genetik

Der Info-Austausch im Seminarzentrum Hellersen bot dem Publikum am Samstag nun erneut aufschlussreiche Beiträge – präsentiert von Medizinern des Klinikums, aber eben auch von Staberger Biologie-Schülern. Eine zentrale Erkenntnis an diesem Vormittag: Dem Darmkrebs kann man mit der richtigen Ernährung und viel Bewegung gut vorbeugen. Und eine weitere Botschaft des Treffens: Darmkrebs ist oft heilbar – wenn er den rechtzeitig erkannt wird. - dt

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